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Berlin - GPVA - Beschäftigungstagesstätte und Zuverdienst / Café Ida

Das GPVA Arbeitsprojekt wurde 1995 im Tegeler Weg gegründet und zog im Jahr 2006 an den heutigen Standort in der Kaiser-Friedrich-Straße 103. Es besteht aus einer Beschäftigungstagesstätte und einem Zuverdienstbereich. Etwa 50 Menschen finden hier stunden- oder tageweise angeleitete Beschäftigung in Einzel- oder Gruppenaktivitäten.

Es steht psychisch kranken Menschen des Bezirks zur Verfügung, die sonst kaum eine Möglichkeit haben, Arbeit und Beschäftigung zu erhalten. Zum Arbeitsprojekt gehört das »Café Ida«, in dem die  vielfältigen und hochwertigen Erzeugnisse verkauft werden, die in den kunsthandwerklichen Bereichen hergestellt werden.

In der industriellen Fertigung werden Auftragsarbeiten für kooperierende Firmen erledigt.

Das Projekt ist ein integraler Bestandteil des Wohnverbundes, da es eine externe Tagesstrukturierung der Betreuten ermöglicht. Zum gleichen Zweck steht es auch den anderen Trägern im Bezirk sowie unbetreuten psychisch kranken Menschen zur Verfügung.
Darüber hinaus umfasst das Angebotsspektrum – je nach Hilfebedarf – auch Leistungen zur Selbstversorgung, zur Tagesgestaltung und Kontaktfindung, zur Behandlungsplanung und bei unbetreuten Personen Leistungen zur Koordination und Abstimmung.

  • Qualifikationen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
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    Die Betreuten werden durch ein multiprofessionelles Team von sechs MitarbeiterInnen angeleitet, die z.B. aus den Bereichen Sozialarbeit, Ergotherapie und Handwerk kommen.

  • Angebote und Leistungen
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    Cafe Ida und Küche

    • heiße und kalte Getränke
    • Bedienung der Gäste
    • Verkauf von kunsthandwerklichen Produkten


    In der Küche wird täglich in Kleingruppen für die Mitarbeitenden gekocht. Wir legen dabei auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung wert.

    Kunsthandwerk

    • Papier: buchbinden, Papier schöpfen, drucken
    • Stoff: bemalen von Schals und Tüchern in verschiedenen Techniken
    • Nähen von diversen Taschen, Kissen, Lavendelbeuteln, Tieren
    • Herstellung von Bienenwachskerzen
    • Holz: sägen, bohren, schleifen, wachsen und andere handwerkliche und kreative Tätigkeiten

     

    Im Hinblick auf eine nachhaltige Produktion ändern und erweitern wir ständig unsere Angebote:

    Herstellung nachhaltiger Erzeugnisse

    • Taschen aus Tetrapacks
    • Wimpelketten aus Stoffresten
    • Bienenwachstücher
    • Seedballs

    Im Rahmen von Projektarbeit werden auch andere Techniken und Materialien ausprobiert.

    Industrielle Fertigung

    Im handwerklich-industriellen Bereich werden einfache Aufträge für Firmen übernommen wie

    • leichte Montagearbeiten
    • Kleben
    • Sortieren
    • Verpacken


    Spezielle Vorkenntnisse sind nicht nötig. Die Arbeitsabläufe sind einfach und erlernbar.

    Zusätzliche Angebote:

    Bei uns finden außerdem wechselnde Freizeitangebote, wie z.B. Feste, Ausflüge und Kulturveranstaltungen statt. 

  • Finanzierung
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    Die Beschäftigungstagesstätte wird durch die bezirkliche Steuerungsrunde belegt und nach §§ 53/54 SGB XII finanziert. Der Zuverdienstbereich wird durch eine pauschale Zuwendung des Bezirks und durch Erlöse der Auftragsarbeiten finanziert.

    Die Krankenkassen übernehmen die Kosten der Leistungen unter bestimmten Voraussetzungen und in zeitlicher Begrenzung als ambulante Arbeitstherapie nach SGB V § 42.

    Probetage sind möglich, Besichtigungen und Vorgespräche nach Vereinbarung.