Ausstellung "Unsere Leben, unsere Ängste"
Eine Fotoausstellung von Malina Bura
Die Fotoausstellung „Unsere Leben, unsere Ängste“ der Fotografin und Autorin Malina Bura porträtiert Menschen mit sehr unterschiedlichen Lebensrealitäten und Diskriminierungserfahrungen. In eindrücklichen Schwarz-Weiß-Fotografien und persönlichen Texten erzählen sie von Angst, Ausgrenzung – aber auch von Hoffnung, Unterstützung und der Kraft, sichtbar zu bleiben.
Wir haben die Ausstellung im Rahmen einer Förderung erneut aufgelegt, überarbeitet, in Leichte Sprache übertragen und um Audioversionen ergänzt, damit sie breiter, inklusiver und barriereärmer nutzbar wird. So kann sie nun an verschiedenen Orten gezeigt werden – in Schulen, sozialen Einrichtungen, Gemeinden, Unternehmen und öffentlichen Räumen.
Warum wir dieses Projekt weiterentwickelt haben
Diskriminierung und Ausgrenzung begegnen vielen Menschen täglich – oft leise, manchmal brutal. Die Ausstellung eröffnet einen persönlichen Zugang zu diesen Themen, indem sie Menschen selbst zu Wort kommen lässt.
Die Weiterentwicklung der Ausstellung verfolgt drei zentrale Ziele:
- Bewusstsein schaffen
für Diskriminierung, Barrieren und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit anhand realer Lebensgeschichten. - Dialog fördern
zwischen Menschen verschiedener Generationen, Hintergründe und Arbeitsfelder. - Teilhabe ermöglichen
durch barrierearme Zugänge wie Leichte Sprache, Audiofassungen und mobile Präsentationsmöglichkeiten.
Ein Projekt für viele Kontexte
Die Ausstellung kann eingesetzt werden für:
- Schulen (ab Sek I)
- Fachschulen und Hochschulen
- soziale Einrichtungen
- Unternehmen und Betriebe
- Kirchen und Kommunen
- Kultur- und Veranstaltungsorte
- Netzwerktreffen und Fachtage
Sie eignet sich für Unterricht, Workshops, Fortbildungen, Teamentwicklung, Demokratietage, Diversity-Schulungen und öffentliche Veranstaltungen.
Bisherige Stationen
Brandenburg - Ev. Petruskirche Dorfstraße 21 15370 Petershagen (12. Juli - 30. August 2026)
Im Rahmen der Mühlenfließer Sommerpredigten in Petershagen bei Berlin kam die Wanderausstellung über den Sommer in die Ev. Petruskirche. Die Ausstellung wurde begleitet und eröffnet durch die Gastpredigt von Andrea Wagner-Pinggéra, Vorständin der v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel, sowie durch einleitende Worte von Pfarrer Dr. Rainer Metzner und Burkhard Paetzold.

Wandlitz OT Basdorf - Kontaktladen THEO - Fontanestraße 6 16348 Wandlitz (17. Juni - 08. Juli 2026)
Am 17. Juni kam die Wanderausstellung "Unsere Leben, unsere Ängste" von Malina Bura in den Kontaktladen THEO nach Basdorf/Wandlitz. Rund 20 Besucherinnen und Besucher kamen zur Eröffnung zusammen. Musikalische Beiträge von Sylvia Swierkowski und viele Gespräche sorgten für einen gelungenen Auftakt und machten deutlich, worum es an diesem Ort geht: Austausch, Offenheit und ein gutes Miteinander. Die Ausstellung war im Anschluss sowohl während der regulären Öffnungszeiten des THEO als auch nach individueller Terminvereinbarung zu besichtigen.

Berlin - BTS Josef-Orlopp-Straße GVPA (24. März 2025 – 15. Mai 2026)
Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus ist die Wanderausstellung aktuell in der Beschäftigungstagesstätte der GPVA in Berlin-Lichtenberg zu sehen und wurde dort am Dienstag, den 24. März 2026 feierlich eröffnet.
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Eberswalde – Oberbarnimschulen (05. – 27. März 2026)
Die vom Toleranten Brandenburg geförderte Fotoausstellung von Malina Bura wurde nach zwei Stationen innerhalb unserer Stiftung nun in den Oberbarnimschulen in Eberswalde gezeigt. Wir freuen uns sehr über diese Kooperation. Zur Eröffnung gab es ein tolles Programm organisiert durch die Oberbarnimschulen. Nach Einleitungsworten von Campusschulleiterin Annett Drechsler, der Schulleiterin der Jugendakademie ev. Gymnasium Grit Penzler, den Beauftragten für Gleichstellung, Migration und Integration, Frau Dr. Setzkorn und Herrn Höhnow sowie der Leistungsstipendiatin Ronya Görner, folgte eine musikalische Einlage von Theodor Höppner am Keyboard. Anschließend trug Emilia Rebuck das Gedicht „Versuch, über Brandenburg zu schreiben“ von Maya Miyata vor. Ronya Görner folgte mit dem Essay von Lovis Strauß zur Wortschöpfung „Zuhäuser“, einer Neuinterpretation des Heimatbegriffs. Im Anschluss wurde die Ausstellung für die vielen freiwillig anwesenden Schülerinnen und Schüler eröffnet.
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Bernau – Galerie aNdereRSeitS (22. November 2025 – 28. Februar 2026)
Eröffnung mit Gastbeitrag von Vanessa sowie einem multikulturellen Tanz der Klasse GP 24-2 der Pflegeschule Bernau und musikalischem Rahmenprogramm.
Lobetal – Diakonische Schulen Lobetal (07. November 2025 – 30. Januar 2026)
Eröffnung mit Porträtvorstellung und Erfahrungsbericht von Lima; intensiver Austausch mit SchülerInnen und Mitarbeitenden sowie musikalischem Rahmenprogramm.
Sie möchten die Ausstellung zeigen?
Wir freuen uns über Kooperationen und Anfragen. Die Ausstellung kann:
- an Ihrem Ort gezeigt werden,
- als Impuls für Fortbildungen dienen,
- mit Workshops oder Gesprächsformaten kombiniert werden,
- oder Teil eines Aktionstages sein.
Kontakt
Für Anfragen, Kooperationen oder Terminabsprachen:
Transparenz & Förderung
Die erneute Auflage, Überarbeitung und barrierearme Erweiterung der Ausstellung wurde ermöglicht durch eine Förderung aus Mitteln des Bündnisses für Brandenburg.
Wir danken für die Unterstützung, die es erlaubt, das Projekt in Bildungseinrichtungen, sozialen Räumen und der regionalen Öffentlichkeit sichtbar zu machen.




