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„Es sind die Menschen und das gute Miteinander“

Schülerinnen und Schüler der Diakonischen Schulen Lobetal gestalten ihren Tag der offenen Tür

„Wir zeigen Herz. Wir gestalten Zukunft.“ Dieses Motto hatten die Auszubildenden an den Diakonischen Schule Lobetal für ihren Tag der offenen Tür am 14. Februar gewählt. Herz und Gemeinschaft, das sind zwei Schlagworte, die auch Bettina Räthel und Tom Mauthe in ihrer Begrüßungsrede aufnahmen. „Als wir darüber nachgedacht haben, was wir Ihnen heute mitgeben möchten, kam schnell die Frage auf: Was macht unsere Schule eigentlich besonders“, fragte Tom Mauthe. Die Antwort war für den angehenden Erzieher im 1. Ausbildungsjahr sofort klar: „Es sind die Menschen und das gute Miteinander. Bei uns sind Respekt, Offenheit und Hilfsbereitschaft keine leeren Worte, sondern werden jeden Tag gelebt.“

Werte und Motto des Tages

Dass sich diese Werte nicht nur gut mit dem Motto des Tages, sondern auch mit dem Sinn des Valentinstages verbinden ließen, darauf verwies die theologische Geschäftsführerin der Stiftung Melanie Beiner. Schon vor Veranstaltungsbeginn war sie durch die gestalteten Räume gegangen, hatte sich Informationstafeln und Unterrichtsmaterialien angeschaut und war begeistert: „Die Räume sehen verheißungsvoll aus, wir sind richtig stolz auf unsere Schule, auf die Schülerinnen und Schüler. Die Berufe, für die Sie ausgebildet werden, sind Berufe, in denen Sie Menschen das Gefühl geben: Ich bin wichtig. Und deshalb sind Sie so wichtig.“

Die Auszubildenden im Mittelpunkt

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die Auszubildenden. Mit großem Engagement und sorgfältiger Planung haben sie den Tag vorbereitet und gestalten das Programm eigenständig. Und so führten die Auszubildenden der Sozialassistenz sowie die künftigen Erzieherinnen und Erzieher die Besuchergruppen durch die Schule, stellten ihnen die Unterrichtsinhalte der Bildungsgänge Sozialassistenz, Sozialpädagogik, Heilerziehungspflege und Heilpädagogik vor, informierten über die Möglichkeit von praktischen Ausbildungsphasen an europäischen Partnerschulen, wie etwa in Spanien und Portugal, oder ließen ihre Gäste eine Probe der beliebten Schulband miterleben.

Vorbereitung und Engagement im Catering

Lange vor dem offiziellen Beginn des Tages hatten sich Luise Stein, Prya Zornow und Pauline Klamm mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern in der Lehrküche eingefunden. Brötchen mussten belegt, Obst- und Gemüsespieße und andere Köstlichkeiten für das Büfett vorbereitet werden. In verschiedenen Lernfeldern hatten sie sich vorab mit dem Catering-Projekt für den Tag der offenen Tür beschäftigt, sich über das Speisenangebot ausgetauscht, Kostenlisten erstellt und eingekauft. „Die größte Herausforderung bei der Vorbereitung war, dass alles am Ende pünktlich, ordentlich und hygienisch einwandfrei auf den Tisch kommt“, erzählte Luise Stein. Besonders stolz war die angehende Sozialassistentin auf ihren Kartoffelsalat. „Das ist nämlich ein Gruppenprojekt. Es zeigt, dass wir als Gruppe etwas schaffen können.“ Und fügte mit einem Lächeln hinzu: „Nun freue ich mich auf das Austeilen der Speisen und darauf, zu sehen, wie es den Gästen schmeckt.“ Das größte Lob für die Caterer: Teller, Schüsseln und Töpfe leerten sich im Nu.

Treffen von aktuellen und ehemaligen Schüler*innen

Am Büfett trafen sich nicht nur aktuelle und zukünftige Schülerinnen und Schüler, sondern auch Ehemalige wie Anna-Lena Wolff und Chantal Kowalke, die vor zwei Jahren ihre Erzieherausbildung in Lobetal abgeschlossen hatten. Was sie jedes Jahr zurück an ihre alte Schule zieht? „Wir hoffen, ehemalige Mitschülerinnen und Mitschüler wiederzusehen und unsere Lehrerinnen und Lehrer. Diese hatten immer sehr viel Verständnis für uns. Wir haben viel zusammen gelacht, viel gemeinsam unternommen und – auf beiden Seiten – Nerven gelassen. Lobetal war einfach ein Ort, an dem man gern zur Schule ging und zu dem man immer wieder gern zurückkehrt.“

Hohe Besucherzahlen und Abschluss des Tages

Welche Anziehungskraft die Diakonischen Schulen Lobetal haben, zeigte die Besucherzahl im dreistelligen Bereich und die lange Schlange vor dem Sekretariat.

Der Tag endete mit einem irischen Reisesegen, den Religionspädagogin Katrin Wacker allen Gästen und Mitgliedern des Schul- und Stiftungsteams mit auf den Weg gab.


Kontakt für alle Interessierten:

Diakonische Schulen Lobetal
Bonhoefferweg 1
16321 Bernau OT Lobetal 
Telefon: (0 33 38) 66 251
E-Mail: