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Rikscha verbessert die Mobilität in den Wohnstätten Gottesschutz, Erkner

In den Wohnstätten Gottesschutz in Erkner wird eine Rikscha die Mobilität der Bewohner:innen deutlich verbessern. In den besonderen Wohnformen leben Menschen mit kognitiven und körperlichen Beeinträchtigungen, für die eigenständige Mobilität außerhalb des Standorts nur eingeschränkt oder gar nicht möglich ist. Hinzu kommt, dass die Wohnstätten am Ortsrand von Erkner liegen und mehr als drei Kilometer von der Stadtmitte entfernt sind.

Mit der Rikscha können im Sozialraum Erkner/Woltersdorf und Umgebung - orientiert an den Wünschen und Bedürfnissen der Bewohner:innen - individuell abgestimmte Ausflüge und Unternehmungen angeboten werden. Außerdem lassen sich Arztbesuche, Friseurbesuche und andere Erledigungen so leichter durchführen.

Die Sozialarbeiterin Friederike Koenig betont, dass die Fortbewegung an der frischen Luft einen hohen Erlebniswert hat und das Naturerleben fördert. Für die Zukunft ist geplant, das Projekt „Radeln ohne Alter“ an die Rikscha anzubinden, um noch mehr bedürfnisorientierte Angebote für Menschen mit Beeinträchtigungen zu schaffen, Inklusion zu stärken, Generationen zu verbinden und ein Netzwerk von Ehrenamtlichen zu etablieren.