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Neuer Standort in der Stiftung eingeweiht: Finckensteinallee im Bezirk Steglitz-Zehlendorf

Am 24. Juni wurde der Standort der Hoffnungstaler Stiftung -  Gemeindepsychiatrischen Verbundes und Arbeitsprojekte (GPVA) in der Finckensteinallee 42 im Bezirk Steglitz‑Zehlendorf eingeweiht.

Zur Einweihungsfeier konnte das Team zahlreiche Gäste begrüßen, darunter Geschäftsbereichsleiter Joachim Rebele, die Verbundleitungen Johanna Klusch und Timo Siefkes, Standortleitungen aus Lichtenberg, Charlottenburg-Wilmersdorf, Friedrichshain und Kolleg:innen aus der Kostensicherung. Ebenso kamen Vertreter:innen anderer Träger aus dem Bezirk sowie einige Klient:innen, die den besonderen Tag gemeinsam mit dem Team feierten.

Timo Siefkes würdigte das Engagement von Marius Brüning, der den Aufbau des Standorts maßgeblich vorangetrieben hat. Die Eröffnung sei zugleich die erfolgreiche Erschließung eines weiteren Berliner Bezirks für die Hoffnungstaler Stiftung.

Pfarrerin Frauke Wagner betonte in ihrer Andacht, dass ein Ort entstanden sei, an dem Menschen ankommen, sich wohlfühlen und neue Perspektiven entwickeln können. Der Standort könne ein sicherer Hafen sein, ein Ort, von dem aus man aufbrechen und zu dem man immer wieder zurückkehren könne.

Standortleiter Marius Brüning blickte auf die Anfänge des Projekts und erklärte, wie es dazu kam: „Wir sind seit dem 1. März 2025 an diesem Ort. Durch Kontakte zum Psychiatriekoordinator im Bezirk und zu anderen Trägern hat sich gezeigt, dass in Steglitz‑Zehlendorf konkreter Bedarf besteht, besonders für Menschen, die von Wohnungslosigkeit betroffen sind. Das hat dann schnell Fahrt aufgenommen.“

Zuvor fanden Gespräche mit dem Bezirk und anderen Trägern ein positives Echo. Es fand sich überraschend schnell ein passender Ort in der Finckensteinallee. Erste Klient:innen konnten bereits ab Juni 2025 begleitet werden. Das Team (derzeit sieben Mitarbeitende, Verstärkung folgt) arbeitet wohnortnah: Rund 90 Prozent der Unterstützung erfolgt in den Wohnungen der Klient:innen. Das sind Hausbesuche, konkretes Alltagsmanagement in allen Lebensfragen, Assistenz. Die Räume in der Finckensteinallee sind Büro, Dokumentationsort, Sitzungsraum und manchmal Rückzugsort für ein vertrauliches Gespräch.

Brüning dankte seinem Team für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit und gab einen Ausblick auf zukünftige Vorhaben. Dazu gehören neue Wohnperspektiven für Klient:innen sowie zusätzliche Gruppenangebote. Am stärksten beschäftigt Marius Brüning der knappe Wohnraum. Deshalb plant die Stiftung langfristig ein kleines Wohnprojekt in der Uhldinger Straße in Zehlendorf. Das ist noch Zukunftsmusik, aber mit einem Erdbaupachtvertrag sind die Weichen gestellt.

Joachim Rebele überreichte als besondere Erinnerung dem Standort eine Requisite aus dem Musikvideo „Wannsee“ der Toten Hosen. Er betonte die Bedeutung von Vertrauen als Grundlage erfolgreicher Zusammenarbeit. Der Aufbau des neuen Standorts habe einmal mehr gezeigt, wie viel engagierte Mitarbeitende erreichen können, wenn ihnen Verantwortung übertragen wird. Sein Dank galt Johanna Klusch, Katharina Radtke und Timo Siefkes für ihren Einsatz im Rahmen der Förderung durch „Aktion Mensch“ für diesen Standort.

An einem Wünschebaum hinterließen die Gäste ihre Hoffnungen, Gedanken und Wünsche für diesen Standort und das Team. Mögen alle in Erfüllung gehen.

Wolfgang Kern / Beatrice Körner