„Der Kirschberg ist mehr als Pflege“ Jubiläumsfeier mit guter Laune, einer Geburtstagstorte, beschwingte Melodien und einem Kirschbaum
Am 2. Juli verwandelte sich der Kirschgarten in Ort, dem man ansah: Heute ist ein besonderer Tag. Weiße Zelte und Pavillons standen locker verteilt im Innenhof, Tische waren mit weißen Tischdecken und üppiger Dekoration geschmückt. Die älteren Damen und Herren waren herausgeputzt. Das Brandenburgische Konzertorchester hat Platz genommen. Gäste aus der Stiftung und aus Bernau waren zahlreiche erschienen, darunter der Bürgermeister von Bernau sowie die früheren Vorstände und Geschäftsführer Pastor Johannes Feldmann und Martin Wulff.
Der Anlass? Peggy Mieth, Leiterin des Seniorenwohnparks Am Kirschberg, verriet es gleich zu Beginn ihrer Rede: „Wir feiern heute den 20. Geburtstag des Hauses Esther und den 30. Geburtstag der Häuser Tabea und Bethanien.“ Sie blickte zurück: „1993 entschied man sich in der Stiftung, neue Häuser für ältere Menschen zu planen, weil der Bedarf an Pflegeplätzen bereits damals stetig wuchs und die alten Gebäude den Anforderungen nicht mehr entsprachen.“ 1996 wurden die neuen Häuser Tabea und Bethanien, beide im schönen Landhausstil errichtet, bezogen. Die Häuser bieten jeweils Platz für 30 Bewohnerinnen und Bewohner mit unterschiedlichem Pflegebedarf. 2006 kam das Haus Esther hinzu. Insgesamt finden seitdem 120 Menschen mit Pflegebedarf in acht Wohngruppen dort ein Zuhause.
Geburtstagswünsche durften nicht fehlen: „Ich wünsche mir für den Kirschberg und die Altenhilfe, dass nicht an den Menschen gespart wird, die täglich gute Pflege, Betreuung und Fürsorge leisten, Menschen, die viele Jahre ihres Lebens gearbeitet haben. Ich wünsche mir, dass es möglich bleibt, den Bewohnerinnen und Bewohnern gute und bezahlbare Pflege zu bieten, und dass wir weiterhin motivierte Mitarbeiter:innen gewinnen können.“
Die Lobetaler Pfarrerin Vera Hahn erzählte in ihrer Andacht die Geschichte der Namensgeberin Tabea. Tabea oder auch Tabitha war eine Jüngerin Jesu. Sie half Armen und nähte Kleidung für Bedürftige. „Eine Frau der Tat, die ohne Zögern half mit ihrer zupackenden Art. Der Name passt wunderbar an diesen Ort“, so Vera Hahn.
Martin Wulff, ehemaliger Geschäftsführer, sprach in seinem Grußwort von der Bedeutung dieses Ortes. Für ihn ist der Seniorenwohnpark Am Kirschberg weit mehr als eine moderne Pflegeeinrichtung. Er stehe beispielhaft für die Verbindung von christlicher Nächstenliebe, professioneller Pflege in der über 120-jährigen Geschichte der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal. Mit seinen drei Häusern sei die Einrichtung einer der wichtigsten sozialen Ankerpunkte des Ortsteils.
Bürgermeister André Stahl betonte, wie sehr die Menschen diesen Ort schätzten: „Der Kirschberg ist mehr als Pflege. Er ist ein Ort der Menschlichkeit.“ Und er brachte als Geschenk einen jungen Kirschbaum mit. „Kirschbäume sind immer dabei, wenn ich ein Jubiläum feiere“, verriet er.
Die Geschäftsbereichsleitungen Katja Möhlhenrich-Krüger und Christian Braungard überraschten die Teams mit Körben gefüllt mit leckeren Pralinen.
Höhepunkt war das Anschneiden der Geburtstagstorte, begleitet vom Brandenburgischen Konzertorchester mit dem Happy-Birthday-Song. Danach begeisterte das Orchester die Gäste mit Klassik- und Musicalmelodien.
Verabschiedung und herzlich willkommen
Helma Sommer wurde während der Feier als Pflegedienstleiterin in den Ruhestand verabschiedet. 2008 begann sie als Hausleiterin und Pflegedienstleiterin im Haus Esther. 2018 übernahm sie zudem die Einrichtungsleitung des Kirschbergs. Peggy Mieth würdigte ihr Engagement: „Du hast DEIN Esther zu jeder Zeit hervorragend geführt, warst immer da, stets loyal und hast mehr gegeben, als man erwarten darf. Ich danke Dir im Namen der Stiftung und ganz persönlich für 18 Jahre am Kirschberg.“
Neue Pflegedienstleitung begrüßt
Die Geschäftsbereichsleitungen Katja Möhlhenrich-Krüger und Christian Braungard begrüßten die neuen Pflegedienstleitungen und verbanden dies mit allen guten Wünschen für die neuen Aufgaben. Niklas Platz ist nun verantwortlich für die Pflege in den Häusern Tabea und Bethanien; Michelle Thielisch leitet die Pflege Haus Esther.
