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„Freudenquell“ feiert Gründungsjubiläum und ehrt Mitarbeitende

Mit einem festlichen Gottesdienst startete die Jubiläumsfeier des Hauses Freudenquell am Freitag, 26. Juni, mit Pastor Johannes Feldmann (bis 2017 Vorstand der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal).  Es war eines seiner ersten Bauvorhaben, die er 1994 in Angriff nahm.

 Am 21. Juni 1994 erfolgte die Grundsteinlegung des Neubaus neben dem ursprünglichen Altbau. Die Bewohnerinnen und Bewohner der „Herberge zur Heimat“, des „Mühlbachhauses“ der Hoffnungstaler Stiftung und „Freudenquell“, das damals von der Evangelisch-methodistischen Kirche geleitet wurde, sollten darin einziehen.

Für Pastor Johannes Feldmann war es ein besonderes Zeichen, den Neubau in Zusammenarbeit zweier verschiedener kirchlicher Träger umzusetzen. Ein knappes Jahr später, am 20. Oktober 1995, konnte bereits Richtfest des neuen Altenpflegeheims Freudenquell an der Brunnenstraße 9a -10 gefeiert werden. Die Einweihung fand am 21. Juni 1996 statt – ein Tag, der sich nun zum 30. Mal jährte.

In das neue Haus „Freudenquell“ zogen 85 Seniorinnen und Senioren ein: 25 davon kamen aus dem alten „Freudenquell“ nebenan, ca. 60 aus dem „Mühlbachhaus“ und der „Herberge zur Heimat“. Es gab einen großen gemeinschaftlichen Veranstaltungsraum, Bastel-, Gymnastik-, Therapie- und Werkräume. 

In seiner Ansprache fragte Pastor Feldmann nach den Kraftquellen für die alltägliche Arbeit: „Wenn jemand das Gefühl hat, er muss mehr geben, als er bekommt, dann kommt die Frage: Wo kann er sich wieder Kraft holen? Wo sind die Quellen, aus denen schöpfen kann? Wo kann ich meinen Akku wieder aufladen?“ Für Pastor Feldmann liegt die Kraftquelle in der Gemeinschaft, im Gebet und der Stille der Meditation, die den Menschen die Zusage der Liebe Gottes spüren lässt.

Mitarbeitende geehrt

Sophia Würminghausen, Einrichtungsleiterin des  Altenpflegeheims Freudenquell und Leiterin des Verbundes Altenhilfe Eberswalde, eröffnete nach dem Gottesdienst die Feier gemeinsam mit Jeannette Pella, Geschäftsführerin der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal. Die Grußworte und der Dank galten den Bewohnerinnen und Bewohnern, den Angehörige, den damaligen Firmen und den Kooperationspartnern.  Langjährige Mitarbeiter wurden am Jubiläumstag geehrt, darunter die dienstälteste Mitarbeiterin Ellen Wachler, die am 1. Mai 1993 mit ihrer Arbeit begonnen hatte.

Ein besonderer Programmpunkt war ebenfalls die Einweihung des Wachtelgeheges, einer Spende vom Stiftungsvorstand aus Bethel.

Mit einem bunten Programm, gestaltet von Mitarbeitenden sowie der Kindertanzgruppe vom Tanzverein Stahl-Finow, kam keine Langeweile auf. Für das leibliche Wohl sorgte später das Buffet sowie Leckerem aus der Wildpfanne.

Renate Meliß