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Cottbuser Stadtmission zu Gast in der Lobetaler Landwirtschaft

Ende April haben wir wieder mit einigen Gästen der Stadtmission einen Ausflug zur Lobetaler Landwirtschaft gemacht. Dort haben wir unsere Namenspatenfärse Svenja besucht. Svenja wurde am 01.11.2021 geboren und ist jetzt schon eine richtige Dame geworden. Das Team um Herdenmanagerin Karin Bartz hat im Januar 2020 eine Aktion „Ein Kalb, das (d)einen Namen trägt“ ins Leben gerufen. „Ich habe mich daran erinnert, dass früher die Kühe Namen trugen und habe mich gefragt: Warum sollte das nicht auch bei uns möglich sein? (…) Tiere sind Geschöpfe Gottes und nicht nur anonyme Nummern. Mit den Namen möchte ich das zum Ausdruck bringen. Schließlich bauen wir zu den Tieren auch persönliche Beziehungen auf“, so Karin Bartz.

Die Namen der Kälber werden alphabetisch vergeben. In ca. zweieinhalb Jahren werden dann diese Tiere selber Kälber gebären. Der Anfangsbuchstaben ihres Namens nimmt den der Mutterkuh auf. Das heißt, dass das Färsenkalb von Lucie, später dann eventuell den Namen Linda oder Laura erhält. Die Gäste der Stadtmission haben dem Kalb mit der Ohrnummer 61432 den Namen „Svenja“ ausgesucht.

Die Landwirtschaft hat in der Stiftung eine ganz besondere Bedeutung. Sie geht auf die Gründerzeit zurück und war zentrales Aufgabenfeld seit Beginn der Arbeit mit den Obdachlosen, die Bodelschwingh aus Berlin nach Lobetal gebracht hat. „Ohne Landwirtschaft wäre das Konzept von Friedrich von Bodelschwingh nicht aufgegangen.“, so Karin Bartz. Mit uns schließt sich der Kreis. Dieser Ausflug hat alle Beteiligten sehr berührt und wir freuen uns riesig auf den nächsten Besuch.