Bericht und Impressionen aus Wittenberg - Wittenberger Gespräche

Festlicher Auftakt in Wittenberg mit (v. li.) : Pastor Ulrich Pohl, Stephan Zöllner, Pastor Dr. Johannes Feldmann, Pfarrer Dr. Johannes Block, Stadtkirchengemeinde Wittenberg, sowie Bürgermeister Torsten Zugehör


Am 24.02.2017 konnte im Malsaal der Cranach-Stiftung in der Lutherstadt Wittenberg die Premiere der „Wittenberger Gespräche“ durch die v. Bodelschwinghschen Stiftungen festlich gefeiert werden. Ein gelungener Auftakt, dem noch viele weitere Veranstaltungen in 2017 folgen werden.

Der Veranstaltungsort ist bewusst auserwählt worden, da bereits am 17.02.die neue Ausstellung „Kleine Paradiese“, eröffnet wurde, bei der Kunstwerke der Lobetaler Kreativ-Werkstatt gezeigt werden. Die Ausstellung ist in Kooperation mit der Cranach-Stiftung, den v. Bodelschwinghschen Stiftungen, dem Rosengarten e.V. und dem Behindertenverein Wittenberg entstanden und so war eine Besichtigung nach dem offiziellen Veranstaltungsformat für die Gäste möglich. Im Anschluss an die Veranstaltung führte ein Spaziergang durch die historische Altstadt zu der Bethel Begegnungsstätte, dort wurden interessante Gespräche bei Getränk und Speisen geführt und durch Bild und Ton die Arbeitgebermarke Bethel lebendig präsentiert.

Vor 240 Tagen wurde die Bethel-Begegnungsstätte in der Collegienstraße 41/42 in der Lutherstadt Wittenberg eröffnet. So berichtete der leiter der Einrichtung, Stephan Zöllner, dass unterschiedliche Interessensgruppen die v. Bodelschwinghschen Stiftungen, die Marke Bethel kennen, aber nur wenige wissen, was sich hinter der sozialen Organisation, die in den vergangenen Jahren stark gewachsen ist, verbirgt. „In vielen Gesprächen und bei Veranstaltungen konnten wir umfangreich über Bethel informieren, die Arbeitsfelder aus den unterschiedlichsten Stiftungsbereichen repräsentieren.

Gästegruppen aus unterschiedlichsten Kulturbereichen und Regionen sind oft überrascht, dass Bethel in Bielefeld eine Tonwerkstatt, Korbflechterei, Holzwerkstätten, in Lobetal u. a. eine Biomolkerei, „Upcycle“ (Fahrradwerkstatt), und eine Kreativ-Werkstatt betreiben. Sehr häufig hat Herr Zöllner bereits über die Vielfältigkeit Bethels berichtet und es konnten schon viele Vermittlungsaufträge in die unterschiedlichsten Stiftungsbereiche der Regionen Berlin, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen übermittelt werden. Präsentiert wurde auch ein neuer Bethel Song der symbolisiert, dass es bedeutsam ist, das Herz zu öffnen und zu erkennen, woran das Herz hängt. Auch ein neuer Bethel-Film wurde vorgeführt, bei dem historisches über das 150-jährige Bestehen der Stiftung und Einblicke in die Arbeitsfelder der Stiftung bis heute zu sehen sind. Herr Zöllner betonte, dass in 2017 Gemeinschaft gelebt und erlebt werden soll. Gemeinschaft verwirklichen lautet ein Slogan der Stiftung Bethel, so wie es von allen Mitarbeitenden in der historischen Lutherstadt Wittenberg umgesetzt wird.

Es sind noch acht weitere Veranstaltungen mit dem Format „Wittenberger Gespräche“ und ganz unterschiedlichen Themenfeldern geplant. Herr Zöllner hat diese kurz vorgestellt und übermittelt, dass Informationen zu den Veranstaltungen medial in den kommenden Wochen veröffentlicht werden, sodass frühzeitig Anmeldungen und Fahrgemeinschaften aus den unterschiedlichsten Bundesgebieten organisiert werden können. So sind unter anderem am 12.05., am internationalem Tag der Pflege, ebenso interessante Referenten geladen wie auch bei Veranstaltungen zum großen internationalem Konfirmandenlager, welches im Juni 2017 geplant ist.

Pastor Ulrich Pohl, Vorstandsvorsitzender der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel, skizzierte die Entwicklung von den Anfängen 1867 in einem ehemaligen Bauernhaus mit drei epilepsiekranken Jungen bis heute, da sich circa 18.300 Mitarbeiter in acht Bundesländern für kranke, behinderte und sozial benachteiligte Menschen einsetzen. Pastor Friedrich von Bodelschwingh, der die Einrichtung von 1872 bis 1910 leitete, sei ein „glänzender Organisator, Diplomat und Liebhaber unkonventioneller Lösungen“ gewesen. Schon 1910 wurden in Bethel 7.500 Menschen betreut. „150 Jahre Bethel – Für Menschen da sein“, unter diesem Motto wird es bis Jahresende zahlreiche Gottesdienste, Feste, Ausstellungen, Aktionen, Fachtagungen und Veranstaltungen im gesamten Bundesgebiet und so auch in der Lutherstadt Wittenberg geben. Die Wittenberger Gespräche werden ein fester Bestandteil dabei sein und haben schon jetzt großes Interesse bei vielen Menschen geweckt.

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