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Arbeiten in der Werkstatt

Organisatorisches und Arbeitsleben

Wie in jedem Arbeitsleben gibt es bei der Hoffnungstaler Werkstätten bestimmte Dinge, die zu beachten sind und Fragen, die Sie interessieren:

  • Wie kann ich einen Arbeitsplatz erhalten?
  • Wieviel verdiene ich?
  • Wie viele Stunden muss ich in der Woche arbeiten?
  • Habe ich Urlaub und wieviel?
  • Wo befindet sich mein Arbeitsplatz?

Diese Fragen werden auf dieser Seite beantwortet.

  • Aufnahme
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    In den Hoffnungstaler Werkstätten erhalten Menschen mit Behinderung entsprechend ihren individuellen Neigungen und Fähigkeiten anspruchsvolle und vielfältige Arbeitsangebote.

    Hinsichtlich der Art oder Schwere der Behinderungen bestehen keine Einschränkungen für die Aufnahme.

    Voraussetzungen für die Aufnahme ist das Vorliegen einer Behinderung, die mit so einer starken Einschränkung einhergeht, dass man nicht in der Lage ist, einer Tätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nachzugehen.

    Sie sollten:

    • in der Lage sein, in der Gruppe mit anderen zusammen zu arbeiten und gut mit ihnen auszukommen,
    • am Arbeitsplatz weitgehend unabhängig von der Pflege sein,
    • nach der Qualifizierung im Berufsbildungsbereich selbständig in der Lage sein, ein Mindestmaß an wirtschaftlich verwertbarer Arbeit zu erbringen.
    • Zur Aufnahme ist die Antragstellung durch die Bewerberin, den Bewerber bzw. seinen gesetzlichen Vertreter erforderlich.
    • Interessentinnen und Interessenten sollten sich frühzeitig an die Werkstatt und an das zuständige Reha-Team der Agentur für Arbeit wenden. In Einzelfällen kann auch der Rentenversicherungsträger zuständig sein.

    Für die Beantwortung von Fragen zur Aufnahme in die Werkstatt, eine individuelle Beratung oder Werkstattbesichtigung stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sozialen Dienste gerne zur Verfügung.

     

  • Der Weg zur Arbeit
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    Die Werkstätten sind gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Wir fördern alle Formen einer eigenständigen Anreise und übernehmen die Kosten für die Monatskarte von Bus und Bahn oder den Beitrag für den Erwerb der Wertmarke im Schwerbeschädigtenausweis.

    Wenn Sie mit dem eigenen Fahrzeug zur Arbeit kommen, werden Ihnen die Fahrkosten in Höhe der günstigsten Monatskarte Ihrer Fahrstrecke erstattet, aber nur anteilmäßig für die Tage, an denen Sie auf Arbeit waren.

    Es kann auch der Fahrdienst der Werkstatt in Anspruch genommen werden. Es fahren sowohl Kleinbusse in alle Orte des Landkreises als auch ein gut organisierter Werksverkehr von Eberswalde und Bernau.

     

  • Verdienst
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    Im Berufsbildungsbereich zahlt die Bundesagentur für Arbeit ein Ausbildungsgeld in Höhe von 67 Euro pro Monat im ersten Jahr und 80 Euro im zweiten Jahr.

    Wird die berufliche Bildung von den Rentenversicherungsträgern finanziert, wird unter Umständen ein Übergangsgeld gezahlt (Informationen dazu beim Rententräger oder bei der Agentur für Arbeit).

    Die Werkstatt zahlt im  Berufsbildungsbereich kein Entgelt.

    Im Arbeitsbereich zahlt die Werkstatt den Beschäftigten ein Entgelt. Dieses berechnet sich nach der aktuellen Entgeltordnung und wird in regelmäßigen Abständen geprüft und ggf. neu eingeschätzt.

    Ebenso wird den Beschäftigten im Arbeitsbereich das Arbeitsförderungsgeld in Höhe von 52 Euro gezahlt.

    Das Arbeitsentgelt darf, zusammen mit dem Arbeitsförderungsgeld, den Betrag von derzeit 351 Euro monatlich nicht überschreiten. Dieses wird nicht auf bedürfnisabhängige Sozialleistungen (z.B. ALG II, Grundsicherung) angerechnet. Ist das Arbeitsentgelt höher als 299 Euro, beträgt das Arbeitsförderungsgeld monatlich den Unterschiedsbetrag zwischen dem Arbeitsentgelt und derzeit 351 Euro (nachzulesen in § 59 SGB IX).

    Beschäftigte im Förder- und Beschäftigungsbereich erhalten kein Entgelt.

     

  • Rund um die Arbeitszeit
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    Die Werkstätten sind von Montag bis Freitag in der Zeit von 7 bis 16 Uhr geöffnet. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 35 bis 40 Stunden. Bei einer Teilnahme am Fahrdienst sind der Arbeitsbeginn und das Ende der Arbeitszeit abhängig vom Tourenplan. 

    Die Pausenregelung erfolgt entsprechend der Festlegungen des Bereiches bzw. der Arbeitsgruppen. Es besteht die Möglichkeit, eine Frühstücks- und eine Mittagspause durchzuführen.

    Arzttermine oder Behördengänge o.ä. sollen außerhalb der Arbeitszeit wahrgenommen werden. In besonderen Fällen können Ausnahmen gewährt werden.

    Veränderungen, wie z.B. Wohnungswechsel, eine neue Bankverbindung, ein Betreuerwechsel, Änderung bei Medikamenten etc. sollten Sie der Werkstatt umgehend mitteilen.

    Die Mittagsmahlzeit ist Bestandteil der Rehabilitationsmaßnahme. Die Kosten dafür trägt die Werkstatt. In Einzelfällen (abhängig von der Einkommenssituation) ist ein Eigenanteil zu zahlen. Dies wird Ihnen über den zuständigen Leistungsträger mitgeteilt.

     

  • Urlaub und freie Tage
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    Die Werkstatt gewährt im Arbeitsbereich 30 Tage Urlaub und im Berufsbildungsbereich  35 Tage Urlaub.  Dieser Urlaub beinhaltet jeweils 5 Tage für schwer behinderte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Entsprechend des Maßnahmebeginns im laufenden Kalenderjahr wird der anteilige Urlaub gewährt. Der Urlaub ist im laufenden Kalenderjahr zu nehmen.

    Im Rahmen der Jahresplanung werden in der Werkstatt Schließzeiten vereinbart, wofür Urlaub zu verwenden ist. Diese Zeiten werden Ihnen rechtzeitig mitgeteilt. Ihren verbleibenden Jahresurlaub planen Sie nach Ihren Bedürfnissen unter Beachtung der betrieblichen Erfordernisse.

    Die Urlaubsplanung ist am Ende des Vorjahres, spätestens aber bis Ende Januar des laufenden Jahres einzureichen.

     

  • Im Krankheitsfall
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    Im Krankheitsfall ist am ersten Tag bis 7.30 Uhr eine Mitteilung an die Werkstatt zu geben. Der Krankenschein muss der Werkstatt spätestens nach 3 Tagen vorgelegt werden. Auch das stundenweise Fernbleiben von der Arbeit aufgrund eines Arztbesuches ist schriftlich nachzuweisen.

    Bei längerfristiger Erkrankung wird die Maßnahme nach 42 Kalendertagen unterbrochen und die Zahlungen der Sozialbeiträge (Kranken-, Renten- und Pflegeversicherung) eingestellt.

    Sie als Beschäftigte bzw. Beschäftigter müssen familienversichert bzw. über die Grundsicherung krankenversichert werden (dies muss ggf. von der Betreuerin oder dem Betreuer veranlasst werden), falls nicht eine Weiterversicherung über den Rententräger erfolgt. Die Frist für diese Anmeldung beträgt bei der Krankenkasse vier Wochen. Dieses gilt auch für Fehltage. Jedoch ab dem 1. Fehltag werden keine Sozialbeiträge gezahlt.

     

  • Therapeutische Angebote
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    Physiotherapeutische und ergotherapeutische Maßnahmen können nach Absprache und Vorlage einer ärztlichen Verordnung in der Werkstatt durchgeführt werden. In allen medizinischen und pflegerischen Fragen stehen uns ambulante Pflegedienste zur Seite.

     

  • Begleitende Angebote
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    Werkstatt soll mehr als Arbeit bieten. Sie soll Entwicklung ermöglichen und Gemeinschaft fördern. Deshalb unterbreiten wir Angebote um z.B.:

    • das Miteinander zu fördern
    • eigene Grenzen kennenzulernen
    • das Selbstwertgefühl zu steigern
    • lebenspraktische Kenntnisse zu vermitteln und
    • Anregungen für eine sinnvolle Gestaltung der Freizeit zu geben.
    • Sie haben die Möglichkeit an Angeboten in- und außerhalb der Arbeit teilzunehmen. Diese sind:
    • Sportangebote
    • Künstlerische Aktivitäten
    • Kurse für berufliche Kompetenzen und Persönlichkeitsbildung
    • Angebote für Körper und Geist
    • Eine Teilnahme erfolgt in Absprache mit Ihnen und Ihrem jeweiligen Arbeitsbereich und richtet sich unter anderem nach den Festlegungen im aktuellen Förderplan, beruflichen Eingliederungsplan und Ihren Interessen.

    Die Angebote finden meist während der Arbeitszeit statt.

    Arbeitsfördernde Angebote dienen der Erweiterung der persönlichen und lebenspraktischen Kompetenzen, sowie dem Erhalt der Gesundheit  und setzen bei den individuellen Interessen und Wünschen der Beschäftigten an. Dazu unterbreiten wir Angebote wie z.B.:

    • Chor
    • Ausgleichsgymnastik
    • Lauftraining
    • Fußballtraining
    • Drachenboot-Training
    • Bildend-künstlerische Förderung
    • Lesen / Schreiben / Rechnen
    • Miteinander klarkommen (Förderung der Sozialkompetenzen)
    • ZERA-Schulung
    • Redaktion Werkstattzeitung 
    • u.v.m.

     

  • Berufsbildende Angebote
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    Berufsbildende Angebote werden durch den Berufsbildungsbereich geplant und organisiert. Sie dienen dem Erhalt und der Erweiterung von fachlichen Kenntnissen und Fähigkeiten, die man zur Ausführung der Tätigkeiten am Arbeitsplatz benötigt.

    • Kundenkontakt
    • Kurse zum Umgang mit Maschinen und Geräten
    • Hygieneunterweisung
    • Schulung der Arbeitssicherheitsbeauftragten
    • Schulung berufsbezogener Kompetenzen (Staplerlehrgang, Telefontraining, PC-Kurs)
    • Betriebsbesichtigungen
    • u.v.m.

     

  • Freizeitangebote
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    Freizeitangebote dienen der Erholung und Entspannung außerhalb der Arbeitszeit, fördern die Gemeinschaft mit Gleichgesinnten und geben Anregungen  zur selbständigen  Gestaltung der freien Zeit.

    • Hochseeangeln
    • Bowling
    • Schuppendisco im Haus Schwärzetal
    • Betriebsbesichtigung
    • Besuch kultureller Veranstaltungen

    Die begleitenden Angebote und Qualifizierungen sind dem Bildungskatalog zu entnehmen.

     

  • Angebote für Beratung, Seelsorge und geistliches Leben
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    Wir haben den ganzen Menschen im Blick: mit Körper, Geist und Seele.

    Deshalb bieten wir mit Festen und Feiern im Kirchenjahr, Andachten und Gottesdiensten im christlichen Geist einen Zugang zu den Kraftquellen des Lebens, zu lebendiger Glaubensvermittlung und gestalten diese für die besonderen Bedürfnisse der Beschäftigten.

    Wir arbeiten für eine Atmosphäre, in der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Beschäftigte sich gegenseitig mit Achtung begegnen. Ein konstruktiver Umgang mit Fehlern und Schwächen ist uns sehr wichtig. Dazu haben wir besondere Bildungsangebote entwickelt.

    In Notsituationen stehen wir mit Beratung und Seelsorge zur Verfügung.

    Das sind unsere Angebote:

    • Mit einander Klarkommen - Werte, Normen, Glaubensfragen: Seminar zu sozialer Kompetenz und Lebensgestaltung
    • Segen empfangen - dem Himmel nahe sein: Andachten, geistlicher Beginn, biblischer Impuls/Besinnung bei Klausur und Beratung, Gottesdienstliche Gestaltung von Höhepunkten
    • Handlungshilfen in schwierigen Situationen: im Deeskalationsmanagement durch geschulte Sozialpädagogen

     

  • Berufliche Bildung
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    Im Bereich Berufliche Bildung wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine planmäßige und zielgerichtete berufliche Bildung zuteil, die sich an den Interessen und Möglichkeiten des Einzelnen orientiert.

    Grundlage der individuellen Eingliederungsplanung für die Teilnehmer sind die Feststellungen im Eingangsverfahren. Ein wesentliches Element ist die Einbindung der Teilnehmerin oder des Teilnehmers, der Angehörigen bzw. der gesetzlichen Betreuerin oder Betreuers.

    Im Rahmen der zweijährigen Bildungsmaßnahme besteht je nach kognitiven und körperlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten die Möglichkeit:

    • eine tätigkeitsorientierte Qualifizierung (d.h., die Qualifizierungsinhalte orientieren sich an Kenntnissen und Fertigkeiten, die für die Ausübung verschiedener Tätigkeiten an einem Arbeitsplatz in einem oder mehreren Arbeitsbereichen gefordert werden),
    • eine arbeitsplatzorientierte Qualifizierung (d.h., die Qualifizierungsinhalte orientieren sich an Kenntnissen und Fertigkeiten, die an einem oder mehreren Arbeitsplätzen in einem Arbeitsbereich gefordert werden),
    • eine berufsfeldorientierte Qualifizierung (d.h., die Qualifizierungsinhalte orientieren sich an allen in einem Arbeitsbereich der WfbM zu erwerbenden Kenntnissen und Fertigkeiten),
    • eine berufsbildorientierte Qualifizierung (d.h., die Qualifizierungsinhalte orientieren sich an einem anerkannten Berufsbild) zu absolvieren.

    Die übergreifende Ausbildung und Förderung von Schlüsselkompetenzen zur Entwicklung der Persönlichkeit und des Leistungspotenzials auch für eine Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt ist neben der beruflichen Bildung eine besondere Aufgabe der Werkstatt.

    Der Berufsbildungsbereich der Hoffnungstaler Werkstätten gGmbH ist nach AZAV zertifiziert. Damit sind wir ein zertifizierter Bildungsträger.

     

  • Arbeitsplätze in Betrieben und Einrichtungen der Hoffnungstaler Werkstätten gGmbH
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    Wir bieten Arbeitsplätze in der Produktion und Verkauf von Produkten unserer eigenen Betriebe sowie in den Dienstleistungen unserer Einrichtungen.

    Arbeitsplätze außerhalb der Werkstatt befinden sich in vielen Firmen der Region Barnim und des Landkreises Oder/Spree. Dort haben Beschäftigte die Chance, einen Arbeitsplatz im Praktikum zu erproben und danach auch auf Dauer zu besetzen.

    Im Förder- und Beschäftigungsbereich gestalten wir an den Standorten Biesenthal und Erkner für Menschen mit Schwerstmehrfachbehinderungen Teilhabe am Arbeitsleben und Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft.

    Im Landkreis Barnim:

    • Lobetaler Bio-Molkerei in Biesenthal (Produktion von Joghurtprodukten, Sahne, saurer Sahne, , Ayran und nach Bio Standard)
    • Milchläden in Biesenthal und Lobetal
    • Barnimer Baumschulen am Standort Biesenthal
    • Pflanzencenter in Biesenthal
    • Haus Schwärzetal in Eberswalde ( Eventgastronomie )
    • Brockensammlung in Lobetal (Sachspendenaufbereitung und Verwertung)
    • Dienstleistungen (mobile Reinigungsdienstleistungen und Wäscherei Lobetal)
    • Garten- und Landschaftsbau in Lobetal
    • Gärtnerei in Lobetal (Anbau und Verkauf von Bioprodukten)
    • Industrielle Fertigung am Standort Biesenthal (wie Holzbearbeitung, Metallbearbeitung, Recycling, Verpackung, Versand, Elektromontage 
    • Login Bernau (Beschäftigung für seelisch behinderte Menschen,  Arbeitsangebote sind: Industrielle Fertigung, Verpackung / Versand, Aufarbeitung alter Fahrräder zum Upcycle, Ausgelagerte Arbeitsplätze in Firmen
    • Schälküche Lobetal  (Belieferung von gastronomischen Einrichtungen, Krankenhäuser, Pflegeheime)
    • Zierpflanzenbau Biesenthal (Aufzucht und Verkauf von Beet- und Balkonpflanzen, Frühjahrsblüher und Gemüsepflanzen; Gestaltung von Pflanzkörben, Gestecken und Dekoration)
    • Imbiß Kletterpause im Freizeitpark Irrlandia Storkow (Landkreis Oder-Spree)
    • Schneiderwerkstatt  am Standort Dreibrück (Ostprignitz-Ruppin)

     

    Leitung Soziale Dienste

    Ansprechpartner: Britta Knopp
    Sydower Feld 01
    16359 Biesenthal

    fon: +49(0)3337-430-210
    fax: +49(0)3337-430-102

    Ausgelagerte Arbeitsplätze:

    Sozialer Dienst

    Ansprechpartner: Michaela Niemann
    Sydower Feld 01
    16359 Biesenthal

    fon: +49(0)3337-430-350
    fax: +49(0)3337-430-102

    Therapeutische/ begleitende Angebote/ Freizeitangebote/ Beratung-Seelsorge und geistliches Leben:

    Sozialer Dienst
    Ansprechpartner: Stefan Läßig
    Sydower Feld 01
    16359 Biesenthal

    fon: +49(0)3337/430-216
    fax: +49(0)3337-430-102

  • Ausgelagerte Arbeitsplätze
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    Arbeitsplätze außerhalb der Werkstatt bezeichnet man als ausgelagerte Arbeitsplätze. Sie befinden sich in vielen Firmen der Region Barnim und des Landkreises Oder/Spree. Dort haben Beschäftigte die Chance, einen Arbeitsplatz im Praktikum zu erproben und danach auch auf Dauer zu besetzen. Sie erhalten in den Firmen weiterhin Unterstützung durch den Sozialdienst.

    Folgende Branchen bieten solche Arbeitsplätze an:

    • Zentralküche
    • Wäscherei
    • Tierheim
    • Hausmeisterservice
    • Garten- und Landschaftsbaubetriebe
    • Landwirtschaftsbetriebe
    • Bäckereien
    • Metallverarbeitende Industrie
    • Autowerkstätten
    • Kindergärten
    • Seniorenheime

     

  • Förder- und Beschäftigungsbereich
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    Im Förder- und Beschäftigungsbereich gestalten wir an den Standorten Biesenthal und Erkner für Menschen mit Schwerstmehrfachbehinderungen Teilhabe am Arbeitsleben und Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft.

    Innerhalb einer tagesstrukturierenden Maßnahme werden Menschen gefördert und betreut, die aufgrund der Schwere ihrer Behinderung nicht oder noch nicht werkstattfähig sind.

    In Biesenthal gibt es ein in besonderer Weise auf Menschen mit autistischen Spektrumsstörungen orientiertes Gruppenangebot.

     

  • Beschäftigung für Menschen mit seelischer Behinderung
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    Menschen mit chronisch verlaufenden psychischen Erkrankungen verfügen über ein besonderes Potential an intellektuellen, handwerklichen und sozialen Fähigkeiten.

    Der Werkstattname „Login“ fokussiert das Ziel der Wiedereingliederung dieser Personengruppe in die Arbeitswelt. Hier begegnen sich Menschen mit ähnlichen Schicksalen, Problemen, Ansprüchen und Zielen.

    Arbeitsangebote:

    • Industrielle Fertigung (Montage, Metallbearbeitung)
    • Verpackung / Versand
    • Aufarbeitung alter Fahrräder zum Upcycle
    • Ausgelagerte Arbeitsplätze in Firmen
       

    Angebote zur Persönlichkeitsentwicklung:

    • Hilfe zur Selbsthilfe, Krisenbewältigung
    • Grundlagen für den (Wieder-) Einstieg in das Berufsleben
    • ZERA – Schulung (Gruppentrainingsprogramm zum Zusammenhang von Erkrankung, Rehabilitation, Arbeit)
    • Diakonische Bildungsreisen (Seminarangebot zu den Grundlagen und Wurzeln diakonischen Handelns)
    • gemeinschaftsfördernde Angebote (Feste, Ausflüge)
    • Seelsorge

  • Ansprechpartner
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    Aufnahmen/ der Weg zur Arbeit/ Verdienst/ Rund um die Arbeitszeit/ Urlaub und freie Tage/ Im Krankheitsfall:

    Sozialer Dienst
    Ansprechpartner: Steffi Manzke
    Sydower Feld 01
    16359 Biesenthal

    fon:+49(0)3337-430-213
    fax: +49(0)3337-430-102

    Förder- und Beschäftigungsbereich:

    Bereichsleitung
    Ansprechpartner: Lorena Schlicht
    Sydower Feld 01
    16359 Biesenthal

    fon: +49(0)3337-430-220
    fax: +49(0)3337-430-102

    Berufsbildungsbereich/ berufsbildende Angebote:

    Bereichsleitung
    Ansprechpartner: Mike Pfennig
    Sydower Feld 01
    16359 Biesenthal

    fon: +49(0)3337-430-316
    fax: +49(0)3337-430-102