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Die Kurzzeitpflege

Kurzzeitpflege bezeichnet die vorübergehende Pflege und Betreuung einer pflegebedürftigen Person (Pflegegrad 2-5) in einer vollstationären Pflegeeinrichtung für einen Zeitraum von bis zu acht Wochen je Kalenderjahr.

Sie soll pflegende Angehörige vorübergehend von der Pflege entlasten oder bereitet einen pflegebedürftigen Menschen nach einem Krankenhausaufenthalt auf die Rückkehr in den eigenen Haushalt vor.

Kurzzeitpflege kann auch bei einer vorübergehenden Verschlechterung des Gesundheitszustands der pflegebedürftigen Person in Anspruch genommen werden.

Kosten

Die Kosten für pflegebedingte Aufwendungen, soziale Betreuung und medizinische Behandlungspflege werden bis zu einem Gesamtwert von 1612 € von den Pflegekassen übernommen. Der Anspruch auf Kurzzeitpflege kann auf bis zu 3224 € erhöht werden, wird dann aber auf den Anspruch auf Verhinderungspflege angerechnet.

Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung müssen von der pflegebedürftigen Person getragen werden. Reichen die eigenen finanziellen Mittel nicht aus, kann bei der zuständigen Behörde ein Antrag auf ergänzende Hilfe zur Pflege gestellt werden.

Die Mitarbeitenden in den Einrichtungen vor Ort beraten dazu und helfen auf Wunsch auch bei der Antragstellung.