Erntedankfest und Horteröffnung in Bernau

Mit Eifer bei der Sache: Kinder führten das russische Märchen vom Rübchen auf

Auf dem Schulhof luden mehrere Stände zum Malen und Gestalten ein


Aufgeregtes Treiben überall auf dem Schulhof und im Garten der Bernauer Johanna-Schule: Stände laden zum Malen und Gestalten ein, die unterschiedlichen Spielgeräte sind dicht umlagert. Dann gilt die Aufmerksamkeit einer Gruppe von Kinder, die das alte russische Märchen vom Rübchen aufführt: nur mit den vereinten Kräften aller zwei- und vierbeinigen Familienmitglieder kann es aus der Erde gezogen werden.

Mit einem Erntedankfest und buntem Programm für Eltern und Kinder wurde am 25. September die Übernahme der Trägerschaft für zwei Schulhorte in Bernau durch die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal gefeiert. Zurzeit besuchen 92 Kinder den Hort an der Johannaschule und der Schule im Nibelungenviertel. Die Johanna-Schule ist eine Schule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt "emotionale und soziale Entwicklung".

Pastor Dr. Johannes Feldmann, Vorstand und Vorsitzender der Geschäftsführung der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal, und der Geschäftsführer, Martin Wulff, brachten ihre Freude darüber zum Ausdruck, dass es gelungen sei, in sehr kurzer Zeit alle Voraussetzungen für die Trägerübernahme zu schaffen.

Der Bernauer Bürgermeister André Stahl dankte der Stiftung für ihre Bereitschaft und ihr Engagement, nach dem Rückzug des bisherigen Trägers Verantwortung zu übernehmen und die für die Stadt wichtige Arbeit der beiden Horte weiterzuführen.

"Alles lief reibungslos," freute sich auch Ralf Klinghammer, Bereichsleiter Suchthilfe/Kinder- und Jugendhilfe, "zum 1. September lag die komplette Betriebserlaubnis vor, so dass wir den nahtlosen Übergang gestalten konnten." Er bedankte sich vor allem bei der Lobetaler Kita-Leiterin Marlen Schimmelpfennig, unter deren Leitung die Teams der beiden Einrichtungen in den letzten Wochen "mit großem Einsatz und Bravour" den Neustart gestaltet haben. Die evangelische Ausrichtung der Einrichtung werde von den Erzieherteams mitgetragen, es bestehe der Wunsch, sich im Rahmen der Fortbildung mit christlichen Themen wie z. B. dem Jahreskreis beschäftigen.

"Ich finde es sehr schön, dass es eine enge Verbindung zwischen Lobetaler Kita und Hort gibt", erklärte die Leiterin des Arbeitsbereiches Kindertagesstätten beim Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Astrid Engeln. Dies ermögliche einen Brückenbau und fördere einen guten, flüssigen Übergang der Kinder von der Kita zur Schule.

Roland Klotz, der das Hortteam an der Johanna-Schule leitet, unterstrich: "Bei uns arbeiten Horterzieher, Lehrern und Eltern traditionell eng zusammen, um den pädagogischen Bedarfen der Kinder individuell zu entsprechen." Dies werde auch künftig so bleiben, versicherte er.

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