Schuljahr eröffnet: 600 junge Menschen lernen im Bildungszentrum

Schüler/innen aus der Oberstufe Sozialpädagogik (SPO 1) gestalteten ein Spiel, in dem sie die Erwartungen an einen Absolventen der Beruflichen Schule humorvoll darstellten.


„Selbst ein Weg mit tausend Meilen beginnt mit einem ersten Schritt – unter diesem Motto stand die Andacht in der Lobetaler Kirche mit der am Montag, 25. August, das neue Schuljahr an der Beruflichen Schule für Sozialwesen der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal eröffnet wurde. Etwa 160 neue Schülerinnen und Schüler, die später gern mit Menschen arbeiten möchten, haben damit am Bildungsstandort Lobetal ihre zukunftsorientierte Ausbildung in einem sozialen Beruf begonnen. An der Beruflichen Schule streben sie einen Abschluss als Sozialassistent/in, Erzieher/in oder Heilpädagog/in an.

Damit lernen ab heute insgesamt fast 600 Schülerinnen und Schüler am Diakonischen Bildungszentrum Lobetal, das sowohl in der Region als auch darüber hinaus einen ausgezeichneten Ruf genießt.

Die Leiterin des Diakonischen Bildungszentrums Lobetal, Christine Bode, betonte, dass nach wie vor der Bedarf an gut ausgebildeten Erzieher/innen sehr groß sei. Deshalb würden auch in diesem Schuljahr drei neue Klassen in diesem Bildungsgang eröffnet.

Über 56 Schüler, die heute eine tätigkeitsbegleitende Ausbildung zum Erzieher oder Heilpädagogen beginnen, können darauf vertrauen, dass sie eine praxisorientierte Ausbildung erhalten und nach ihrem Abschluss als staatlich anerkannte Fachkräfte arbeiten werden. Somit leistet die Berufliche Schule, die Teil des Diakonischen Bildungszentrums Lobetal ist, einen sehr wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung in diesen Bereichen.

7 Schüler/innen der Sozialpädagogik und Heilerziehungspflege nehmen in diesem Schuljahr die besondere Herausforderung an, ihre letzte praktische Ausbildungsphase in den Niederlanden zu absolvieren. Gefördert werden sie mit einem Stipendium aus dem europäischen Programm „Erasmus+“. Die Möglichkeit des Auslandsaufenthaltes hat an der Beruflichen Schule Tradition. Bereits seit 2003 nutzen Schüler diese in der Region einmalige Chance.

Lisa Seegrün ist eine dieser Schüler, die ab November 2014 ihre letzte praktische Ausbildungsphase in den Niederlanden absolvieren werden. Die zukünftige Heilerziehungspflegerin beschreibt die Lernatmosphäre an der Beruflichen Schule in Lobetal: „Ich erlerne an der Fachschule meinen Wunschberuf. Hier hat man tolle Chancen, etwa die praktische Ausbildung in den Niederlanden im letzten Ausbildungsjahr. Außerdem gibt es regelmäßig Projekttage und Fachexkursionen, die den Unterrichtsstoff veranschaulichen. Bei der Gestaltung des Tages der Offenen Tür und bei weiteren Höhepunkten sind die Schüler aktiv und können so das Profil ,ihrer Schule‘ präsentieren. Im Moment erlerne ich neben dem Unterricht die niederländische Sprache und freue mich schon jetzt, sowohl meine Sprachkenntnisse aber auch Fachkompetenzen vor Ort unter Beweis zu stellen“

Zum Bildungsstandort Lobetal gehören neben der Beruflichen Schule auch die Altenpflegeschule und die Agentur Fort- und Weiterbildung. Aktuelle Konzepte lebenslangen Lernens sowie eine moderne, durch neue Medien geprägte Arbeitsumgebung unterstützen die hier Lernenden wirkungsvoll in der Entwicklung ihrer beruflichen Handlungskompetenzen.

Für Rückfragen steht Ihnen gern zur Verfügung:
Christine Bode
Leiterin Diakonisches Bildungszentrum Lobetal
Bonhoefferweg 1
OT Lobetal 16321 Bernau
Mail:  fachschule@lobetal.de
Telefon: 03338 66251

Hoffnungstaler Stiftung Lobetal
Pressestelle
Lobetal, 26.8.2014