Eröffnung der neuen Brockensammlung

Die Festgemeinde im neuen Verkaufsraum

Thomas Keller, Leiter des Bereiches Arbeit der Stiftung (l.), und Marko Wonterowski, Mitglied des Werkstattrates


Nach nur sechs Monaten Bauzeit wurde am Montag, 16. Dezember 2013, in Lobetal ein neues Gebäude der Brockensammlung seiner Bestimmung übergeben. In dem Haus werden künftig 20 Menschen mit Handicap sowie fünf Mitarbeiterinnen unter dem Dach der Hoffnungstaler Werkstätten in der Sachspendenverwertung tätig sein und gemäß dem biblischen Auftrag dafür sorgen, „dass von den übrig gebliebenen Brocken nichts umkommt“.

Pastor Dr. Johannes Feldmann, Vorstand und Vorsitzender der Geschäftsführung der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal, erklärte: „Möge dieses Haus ein Segen sein für diejenigen, die hier arbeiten, aber auch die, die hier ein- und ausgehen.“ Es seien nicht nur bessere Einkaufsmöglichkeiten geschaffen worden, so Martin Wulff, Geschäftsführer der Stiftung, sondern auch moderne Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung.

Rund 500 000 Euro kostete das Gebäude, das nach den Worten des Bernauer Bürgermeisters Hubert Handke nachhaltig und solide gebaut sei. „Die Brockensammlung ist seit Jahrzehnten ein Symbol dafür, dass Menschen an andere Menschen abgeben“, fügte er hinzu.

„Hier gibt es wirklich sehr gute Arbeitsbedingungen“, brachte Marko Wonterowski (Foto: Mitte) vom Werkstattrat der Hoffnungstaler Werkstätten zum Ausdruck.

Die Lobetaler Brockensammlung blickt auf eine langjährige Geschichte zurück und genießt in der Region einen guten Ruf. Neben der Verwendung der Sachspenden in den einzelnen Arbeitsbereichen der Stiftung erfreut sich das Angebot des hauseigenen Basars an Bekleidung, Haushaltswäsche, Möbeln und Alltagswaren großer Beliebtheit. Die von den Spendern abgegebenen Bekleidungsstücke sollten noch gut erhalten und tragbar sein, wünscht sich Heike Lietz, die Leiterin des Arbeitsbereiches.

Die Öffnungszeiten im neuen Gebäude sind:

Dienstag + Freitag 12.30 – 15.00 Uhr,
Mittwoch + Donnerstag 12.30 – 18.00 Uhr,
Montag geschlossen,
jeden letzten Sonnabend im Monat 10.00-13.00 Uhr.


Besuchertag in der modernisierten Wäscherei

Gleichzeitig wurde zu einem Besuchertag in die modernisierte Lobetaler Wäscherei eingeladen, die sich in unmittelbarer Nachbarschaft befindet. Auch hier arbeiten Menschen mit und ohne Behinderungen eng zusammen und sichern ein hohes Niveau des Dienstleistungsangebotes.

Eine enge Verflechtung besteht mit der Krankenhauswäscherei Königin Elisabeth Herzberge GmbH. „Vor einem Jahr haben wir in der Krankenhausleitung des Ev. Krankenhauses Königin Elisabeth Herzberge den Beschluss gefasst, die beiden Wäschereibetriebe zusammenzuführen“, so Pastor Dr. Johannes Feldmann.

Hoffnungstaler Stiftung Lobetal
Pressestelle
16.12.2013