Kleine Oase in Erinnerung an Elly Kutscher - Jubiläum im Lazarus Haus Bad Kösen

Blick auf die neu entstandene Elly-Kutscher-Oase

Lazarus-Diakonissen mit Einrichtungsleiter Peter Ehrlich bei der Einweihung der Parkanlage


Entgegen allen Wettervorhersagen empfing die Sonne die Gäste zum Jubiläum und Erntedankfest im Lazarus Haus Bad Kösen. Es gab für die zur Hoffnungstaler Stiftung Lobetal gehörende Einrichtung an diesem Tag viele gute Gründe zu feiern: 120 Jahre Diakonissen in Bad Kösen, 20 Jahre Lazarus Haus, 10 Jahre erfolgreiche Ausbildung in der Altenpflege, 10 Jahre Wohnbereich für Menschen für Demenzerkrankungen und die Einweihung der „Elly-Kutscher-Oase“.

Viele Gäste kamen aus nah und fern, um gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie den Mitarbeitenden diesen Tag zu begehen. Unter den Gästen waren unter anderem der Vorstandvorsitzende der von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel,  Pastor Ulrich Pohl, der Geschäftsführer der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal, Martin Wulff, der  Vorsitzende des Lazarus Kuratoriums, Jens Fischer, der Landrat im Burgenlandkreis, Götz Ulrich, und Bad Kösens Ortsbürgermeister Holger Fritzsche.

In seiner Festpredigt legte Einrichtungsleiter Peter Ehrlich das Augenmerk auf das Loben und Danken. Wir dürfen Gott, den Schöpfer loben als Antwort auf das, was uns jeden Tag geschenkt wird. „Es ist wichtig, die Herzen der Menschen dankbar und freigiebig zu machen“, betonte Peter Ehrlich in seiner Predigt. Auch wies er auf zukünftige Entwicklungen hin. So ist der Bau eines stationären Hospizes im kommenden Jahr geplant.

Pastor Ulrich Pohl sagte in seinem Grußwort, dass im Erntedank etwas nicht Selbstverständliches, deutlich wird: „dass Gott uns etwas schenkt, was wir selber nicht erwarten können“.

Einen Blick zurück warf Martin Wulff, er erinnerte an den 1. Spatenstich 1993 und an den Einzug in die Pflegeeinrichtung, drei Jahre später. Er bedankte sich bei den Mitarbeitenden für ihren großen Einsatz und ihre Geduld, auch in schwierigen Phasen.
Landrat Götz Ulrich richtete seinen Dank für das soziale Engagement an Bethel. Mit einem schmunzelnden Blick auf die vielfältigen Strukturen Bethels sagte er: „Ich glaube nicht dass ich das Zusammenspiel von Bethel, Lobetal und Lazarus ganz durchblickt habe, aber Hauptsache es funktioniert. Und es funktioniert gut!“

Im Anschluss an den Open-Air-Gottesdienst wurde die „Elly-Kutscher-Oase“ ihrer Bestimmung übergeben. Elly Kutscher wirkte viele Jahre als Diakonisse in Bad Kösen und kümmerte sich um kranke und beeinträchtigte Menschen, die der Zuwendung bedurften. Der liebevoll gestaltete Garten bietet seinen Besuchern Platz für Entspannung und Rückzug und reiht sich in die vielen gestalterischen Details ein, die Peter Ehrlich und sein Team gemeinsam erarbeitet haben. Das Projekt wurde aus Spendenmitteln ermöglicht.

Die anwesenden Berliner Lazarus-Diakonissen freuten sich über diese Art der Wertschätzung und Anerkennung und übergaben eine Spende, für die Fertigstellung der Elly-Kutscher-Oase. Der Garten soll im französischen Stil erweitert werden, deshalb sind Zuwendungen immer willkommen. In dem Zusammenhang  war der Spendenscheck der örtlichen Sparkasse Burgenlandkreis eine gelungene Überraschung zum Jubiläum.

Ein besonderer Moment war die Pflanzung eines Seidenbaumes. Mit diesem Baum bedankten sich die Lazarus-Mitarbeitenden bei Peter Ehrlich für seinen besonderen Einsatz.

Nach der Einweihung gab es die Gelegenheit, die Pflegeeinrichtung und die dazugehörige Seniorenwohnanlage zu besichtigen und mit den Mitarbeitenden sowie Bewohnerinnen und Bewohnern ins Gespräch zu kommen. Eine Tombola und ein reichhaltiges Mittags- und Kaffeebuffet rundeten diesen schönen Tag ab.

Kontakt und Information

Ines Möhwald
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