Richtig dokumentieren – Dokumentierungswahn beenden!

09. März 2017

Wie kann gut dokumentiert werden, ohne dafür Pflegezeiten zu kürzen oder Überlastung der Mitarbeitenden zu erzeugen?

Im Rahmen der fortschreitenden Professionalisierung der Pflege ist das Thema der „Entbürokratisierung der Pflegedokumentation“ hoch aktuell. In der Fachwelt besteht weitgehend Einigkeit darüber, dass durch den hohen Dokumentationsaufwand die Zeit für die eigentliche Pflege stark verkürzt wird.

Grundsätzlich soll die Pflegedokumentation der Sicherheit des pflegebedürftigen Menschen dienen und selbstverständlich als sinnvolles Arbeitsmittel für die Betreuungs- und Pflegekräfte genutzt werden. Der Dokumentationsaufwand kann erheblich reduziert werden, ohne fachliche Standards zu vernachlässigen, die Qualität zu gefährden oder haftungsrechtliche Risiken aufzuwerfen.

In der Veranstaltung werden die Teilnehmenden über das Konzept und dessen Anwendbarkeit ausführlich informiert. Ziel ist es, sie für Veränderungsmöglichkeiten in der Gesamtdokumentation zu sensibilisieren sowie ihnen Handlungssicherheit in notwendigen Dokumentationsprozessen zu vermitteln. Die Veranstaltung wird in hohem Maße praxisorientiert gestaltet.

Inhalte:

  • Praxistest „Effizienzsteigerung der Pflegedokumentation“
  • Neue Anforderungen und Veränderungen in der Dokumentation
  • Kasseler Erklärung
  • Dokumentation in schwierigen Situationen
  • Checkliste zur Dokumentationspflicht

Zielgruppe

Mitarbeitende in der Altenpflege

Dozent/in

Sebastian Neukirch, B. Sc. Gesundheits- Pflegemanagement

Ort

Diakonisches Bildungszentrum Lobetal

Verbindliche Kosten

80,00 € inkl. Material und Tagungsgetränken 

Termine

09. März 2017

8:00 Uhr bis 15:00 Uhr

 

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Kontakt und Information

Ute Schröder
Leiterin Agentur Fort- und Weiterbildung

Tel.: 03338-66-409
Fax: 03338-66-261

Bonhoefferweg 1

16321 Bernau OT Lobetal