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Erste Fragen und Antworten zum Testament für Lobetal

Machen Sie sich gerade Gedanken um Ihr Erbe und überlegen, auch die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal damit zu bedenken? Das wäre uns eine große Freude!

Zu einem vertrauensvollen Gespräch über Ihre Vorstellungen und unsere Möglichkeiten laden wir Sie herzlich ein. Entweder wir treffen uns in Lobetal oder an einem anderen Ort, gern auch bei Ihnen Zuhause. Frau Bettina Charlotte Hoffmann ist für Sie da und freut sich auf Ihren Anruf. Ihre Kontaktdaten finden Sie im neben stehenden Kasten.

Die Gedanken über den eigenen Nachlass sind oft mit vielen Fragen verbunden. Daher ist es uns wichtig, Ihnen hier ein paar erste Antworten zu geben.

  • Ihre Verbindung zur Hoffnungstaler Stiftung Lobetal
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    Kennen Sie Lobetal möglicherweise seit vielen Jahren? Vielleicht pflegen Sie über Spenden oder den Besuch unserer Jahresfeste eine langjährige Verbindung zu dem Ort. Eventuell kennen Sie auch einen Menschen mit Behinderungen, der in Lobetal lebt und arbeitet.

    Oder Sie schätzen die Verbindung von Lobetal und Bethel - beides Organisationen, die von Pastor Friedrich von Bodelschwingh gegründet wurden.

    Vielleicht haben Sie uns aber auch erst in kürzlich über den Lobetaler Bio-Joghurt, die ökologisch erzeugten Produkte in den Supermärkten der Region oder den Second-Hand-Shop „Brockensammlung“ kennen gelernt. 

    Es gibt viele gute Gründe, sich mit Lobetal verbunden zu fühlen. Eine Möglichkeit, diese Verbundenheit auszudrücken ist es, die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal im eigenen Testament zu bedenken.

  • Der Sinn eines Testamentes
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    Wollen Sie aktiv Ihren letzten Willen bestimmen? Dann brauchen Sie ein Testament. Wenn Sie keine gesetzlichen Erben haben, ist ein Testament besonders wichtig. Denn ohne gesetzliche Erben und ohne Testament würde Ihr Erbe dem Staat zufallen.

    Haben Sie gesetzliche Erben, möchten aber nach Ihrem Tod Ihr Vermögen oder einen Teil davon an andere Menschen oder Organisationen, wie zum Beispiel der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal, weitergeben? Dann legen Sie dies in einem Testament rechtssicher fest.

  • Möglichkeiten der Errichtung eines Testamentes
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    Es gibt mehrere Möglichkeiten, ein Testament zu errichten.

    Ein handschriftliches Testament können Sie allein und zu jeder Zeit verfassen. Wichtig ist, dass Sie es komplett mit der Hand schreiben. Es muss ein Datum, einen Ort und Ihre Unterschrift enthalten. Ferner sollte deutlich aus ihm hervorgehen, wer Erbe ist und an wen gegebenenfalls Vermächtnisse zu erfüllen sind. 

    Ein notarielles Testament setzt eine Notarin oder ein Notar mit Ihnen auf. Sie bzw. er hält Ihren Willen fest und weiß, was zu bedenken ist. Die Notarin bzw. der Notar beurkundet das Testament und hinterlegt es für Sie beim Nachlassgericht. Dort wird es in das zentrale Testamentsregister eingetragen.

    Ein gemeinschaftliches Testament, das so genannte „Berliner Testament“, errichten zwei Ehegatten miteinander. Es genügt, wenn einer der beiden es handschriftlich aufsetzt und beide es mit Ort und Datum unterschreiben. Das Berliner Testament kann auch als notarielles Testament errichtet werden. Wichtig zu wissen: Der überlebende Ehegatte darf das Testament nur ändern, wenn dies gemeinsam im Testament festgelegt wurde.

    Welche Möglichkeit kommt für Sie in Frage? Wir vermitteln Ihnen zur Beratung gerne einen vertrauenswürdigen Fachanwalt für Erbrecht oder eine Notarin bzw. einen Notar, wenn Sie dies wünschen.

  • Aufbewahrung eines Testamentes
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    Wo ist Ihr handschriftliches Testament leicht zu finden und gleichzeitig vor dem Zugriff Unbefugter sicher? Überlegen Sie sich einen guten Ort. Eventuell mag es sinnvoll sein, Ihren Erben das Original zu geben und bei Ihnen Zuhause eine Kopie aufzubewahren.

    Sie können ein handschriftliches Testament auch zur Sicherheit beim Nachlassgericht hinterlegen lassen. Dafür gehen Sie zu Ihrem zuständigen Amtsgericht.

    Ein notarielles Testament liegt beim Nachlassgericht und ist im zentralen Testamentsregister eingetragen. Selbstverständlich haben Sie Zuhause eine Abschrift davon. Im Falle Ihres Todes werden die Erben vom Nachlassgericht benachrichtigt.

  • Kosten für die Errichtung eines Testamentes
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    Die Errichtung eines handschriftlichen Testamentes ist für Sie mit keinerlei Kosten verbunden.

    Wenn Sie ein handschriftliches Testament beim Nachlassgericht hinterlegen lassen, ist dies mit einer Gebühr verbunden, die sich nach dem Nachlasswert richtet. 

    Für die die Errichtung eines notariellen Testamentes wird von der Notarin bzw. dem Notar eine Gebühr erhoben. Diese richtet sich nach der dem Nachlasswert.

  • Änderung und Widerruf eines bestehenden Testamentes
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    Sie können ein handschriftliches Testament jederzeit ändern, solange Sie im Vollbesitz Ihrer geistigen Kräfte sind. Am besten verfassen Sie ein neues Testament und widerrufen darin das vorherige Testament. Da immer das neueste Testament gilt, ist die Angabe des Datums äußerst wichtig.

    Auch ein notarielles Testament können Sie ändern bzw. neu verfassen lassen und widerrufen. Dies ist mit erneuten Gebühren verbunden.

    Handelt es sich um ein gemeinschaftliches Berliner Testament, kann dies nur gemeinsam geändert oder widerrufen werden.

  • Die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal in Ihrem Testament
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    Sie können die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal bedenken, indem Sie sie in Ihrem Testament als Erbin einsetzen oder mit einem Vermächtnis begünstigen.

    Als Erbin übernimmt die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal alle Rechte und Pflichten, die aus Ihrem Erbe entstehen. Sie kümmert sich zum Beispiel um die Bestattung, die Auflösung Ihres Haushaltes, etwaige Verbindlichkeiten, die Auszahlung von Vermächtnissen. Sie übernimmt Vermögen, Wertgegenstände, Grundstücke, Wohnungen oder Häuser. Ein Erbe anzutreten erfordert große Verantwortung.

    Als Vermächtnisnehmerin erhält die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal die Zuwendung eines Vermögensvorteils, ohne dass sie als Erbin eingesetzt wird. Dies kann eine bestimmte Sache, einen Geldbetrag oder die Einräumung von Rechten betreffen. Für die Erfüllung eines Vermächtnisses aus dem Testament ist der Erbe bzw. die Erbin verantwortlich. Es muss also in jedem Fall eine Erbin bzw. einen Erben geben.

    Ob für Sie eher ein Erbe oder ein Vermächtnis zugunsten der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal in Frage kommen würde, hängt von Ihrer ganz persönlichen Lebenssituation ab. Gern können wir dies in einem unverbindlichen und vertrauensvollen Gespräch besprechen und Ihnen kompetente Rechtsberatung vermitteln.

    Als gemeinnützige Einrichtung ist die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal von der Erbschaftssteuer befreit. Ihr Nachlass kommt also in vollem Umfang den Menschen zugute.

    Sie fördern damit über Ihren Tod hinaus gelebte Nächstenliebe und setzen ein deutliches Zeichen für die Zukunft. Sie unterstützen Menschen, die auf Hilfe und Begleitung angewiesen sind. Sie fördern die Bewahrung der Schöpfung, da wir in unserer Arbeit auch einen Fokus auf Ökologie und Nachhaltigkeit legen.

    Wenn Sie uns im Testament als Erbin einsetzen oder mit einem Vermächtnis bedenken, ist die korrekte Bezeichnung: "Hoffnungstaler Stiftung Lobetal, Bodelschwinghstr. 27, 16321 Bernau OT Lobetal"

    • Das Gute, das durch Ihr Erbe entsteht
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      Was ermöglicht Ihr Nachlass?

      Die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal ist da für Menschen. Sie ist Trägerin vielfältiger diakonischer Angebote im Geiste christlicher Nächstenliebe. Dies sind z.B. Pflegeheime für ältere Menschen, Wohn- und Arbeitsstätten für Menschen mit Behinderungen, Kindergärten und Jugendhilfeeinrichtungen, Beratungsstellen für Migranten oder Krankenhäuser. Auf dieser Webseite finden Sie all unsere Angebote.

      Viele unserer Aufgaben werden durch öffentliche Mittel finanziert. Grundlage dafür sind die Sozialgesetzbücher in Deutschland. Doch nicht alles ist darüber finanzierbar. Zusätzliche Hilfsangebote, wie zum Beispiel Gruppenreisen unserer Klienten, Freizeitaktivitäten oder Therapien, werden erst mit Hilfe von Spenden und Erbschaften möglich. 

      Vor allem helfen uns diese aus privatem Engagement gegebenen Mittel aber dabei, neue Einrichtungen zu bauen oder notwendige Modernisierungen in Einrichtungen durchzuführen. Uns ist wichtig, dass die Gebäude mit ihrer Architektur und Ausstattung dabei helfen, den besonderen Bedürfissen der Menschen gerecht zu werden. Zum Beispiel konnte die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal den Neubau der Jugendhilfeeinrichtung Wendepunkt in Rüdnitz nur über eine Vielzahl von Spenden und Erbschaften errichten. Auch der Umbau des Lazarus-Hospizes in Berlin ist nur so möglich. Gleiches trifft für den Hospiz-Neubau in Wandlitz zu.

      Sie können in Ihrem Testament festlegen, wofür das Geld verwendet werden soll oder den Zweck offenlassen. Wie Sie es möchten. Gern überlegen wir mit Ihnen gemeinsam, wie Ihr Erbe oder Vermächtnis am Sinnvollsten eingesetzt wird. In jedem Falle wird es ausschließlich für unsere gemeinnützige Arbeit verwendet – also für die Menschen, die sich der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal anvertraut haben.

    • Ihre Erwartungen an die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal
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      Wenn Sie die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal im Testament bedenken möchten, begleiten wir Sie auf diesem Weg. Wir kommen zu Ihnen nach Hause, wenn Sie dies möchten. Oder wir besprechen gemeinsam in Lobetal oder an einem anderen Ort, wie Ihre Vorstellungen sind. Dafür nehmen wir uns viel Zeit.

      Auch kompetente Rechtsberatung vermitteln wir Ihnen gerne. Wir verfügen über ein Netzwerk von Anwältinnen und Anwälten für Erbrecht bzw. Notarinnen und Notaren.

      Und wenn Sie das Testament aufgesetzt haben, sind wir weiter für Sie da. Wir laden Sie zu Veranstaltungen für unsere Spenderinnen und Spender ein und senden Ihnen regelmäßig unsere Zeitschrift „Lobetal aktuell“ zu, wenn Sie das möchten. Gern telefonieren wir zwischendurch miteinander und melden uns zu Ostern und Weihnachten mit einem festlichen Gruß. Gelebte Nächstenliebe und persönlicher Kontakt sind uns auch in der Beziehung zu Ihnen wichtig.

      Als Erbin kümmern wir uns selbstverständlich um alles, was ansteht. Sei es z.B. die Bestattung, die Haushaltsauflösung, die Kündigung regelmäßiger Zahlungen. Auf unserem ausführlichen Bogen „Anweisungen für den Fall meines Todes“ können Sie uns rechtzeitig alles mitteilen, was zu bedenken ist.

      Sie dürfen von uns erwarten, dass wir mit Ihnen Gemeinschaft verwirklichen.