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Menschen mit geistiger Behinderung

Erwachsene Menschen mit geistiger Behinderung finden bei uns Unterstützung auf dem Weg der eigenen Lebensplanung und Gestaltung, abgestimmt auf die individuellen Ressourcen und Bedürfnisse.
 
Wir bieten unterschiedlich strukturierte Wohn- und Arbeits- oder Beschäftigungsformen an. Diese verstehen sich als lebendige Lernfelder und ermöglichen individuelles Wachstum und Entwicklung.
 
In Wohngemeinschaften leben, bedeutet: wachsen durch Gemeinschaft sowie Selbstvertrauen und Zusammengehörigkeit stärken.
Für älter werdende Menschen stellen sie ein Zuhause dar, in dem sie sich wohlfühlen und in denen ihnen Schutz und die Zuwendung sowie Raum für Individualität gegeben wird.
 
Hinzu kommt: Teilhabe an der Gesellschaft außerhalb der Wohngemeinschaften wird durch Arbeits-, Beschäftigungs- und Freizeitangebote gefördert. Diese können dazu beitragen, den Schritt in das eigenständige, ambulant begleitete Wohnen zu fördern.
 
Ganz gleich, welche Wohnform die richtige ist: das Ziel ist es immer, ein möglichst selbstbestimmtes Leben und die soziale Integration und damit ein erfülltes Leben zu ermöglichen.
 
Wir wissen, dass die Entwicklung bei Menschen mit geistigen Behinderungen oft verlangsamt verläuft, und es sich unterschiedlichste Facetten der Persönlichkeiten entwickeln. Viele haben Schwierigkeiten, eine Situation zu analysieren, etwas zu verallgemeinern oder vorauszuschauen. Daher haben Menschen mit geistiger Behinderung einen erhöhten Unterstützungsbedarf.
 
Multiprofessionelle Teams unterstützen und begleiten Erwachsene mit einer geistigen Behinderung auf dem Weg der eigenen Lebensplanung und Gestaltung. Dies geschieht abgestimmt auf die individuellen Ressourcen und Bedürfnisse.
 
Wir wissen, dass für Angehörige der Gedanke, einen Menschen mit einer geistigen Behinderung an andere zu übergeben, oft mit großen Sorgen und vielen Fragen verbunden ist. Das begleiten wir verständnisvoll und haben im Blick, dass es seine Zeit braucht, bis der Übergang vollzogen ist.
 
Aber auch Menschen mit einer geistigen Behinderung haben, ebenso wie nichtbehinderte Menschen, das Bedürfnis nach Autonomie in den Bereichen  Wohnen, Arbeit, Beschäftigung und Freizeit. Wie weit gefasst und flexibel die Strukturen dafür sind, kann sehr unterschiedlich sein und hängt vom Unterstützungsbedarf ab.