Kino: Alles was kommt

13.03.2017

Kino in der Alten Schmiede Lobetal
Montag, 13.03.2017 
19:30 Uhr


„Alles was kommt“


2017-01-30 Alles was kommt




   Regie und Drehbuch: Mia Hansen-Løve
   Frankreich / Deutschland 2016








Isabelle Huppert ist immer für eine Überraschung gut. In dem Film "Alles was kommt" läuft sie als Lehrerin durch ihr zusammenbrechendes Leben – und findet die Freiheit.

Nathalie hat ihr Leben fest im Griff:
Sie ist Lehrerin für Philosophie an einem Pariser Lycée, seit 25 Jahren glücklich verheiratet, hat zwei erwachsene Kinder und veröffentlicht nebenbei Schulbücher und philosophische Essays in einem kleinen Verlag. Gemeinsam mit ihrem Mann Heinz lebt sie ein erfülltes, bürgerliches Leben.

Der Alltag wird nur durch die täglichen Dramen ihrer exzentrischen Mutter gebrochen. Alles ändert sich jedoch schlagartig, als Heinz ihr offenbart, dass er sie für eine andere Frau verlässt. Als dann auch noch ihre Publikationen eingestampft werden sollen und ihre Mutter ins Altersheim zieht, sieht sie sich mit einer plötzlichen, nie da gewesenen Freiheit konfrontiert.

Nathalie, die die großen Gedanken bisher nur gelehrt hat, begibt sich auf die Suche nach neuen Wegen und erfährt nicht zuletzt von ihrem ehemaligen Schüler Fabien, was es bedeutet, Philosophie und gelebte Freiheit zu vereinen.[2]

Kritik:
Der kluge Sinn für Humor, der im Film steckt, und wie er die Absurdität des Lebens unterstreicht, wird voll von Isabelle Hupperts einnehmender Leistung getragen, die nie billig sentimental ist, aber auch nicht davor zurückschreckt, Emotionen zu zeigen.

Premiere hatte der Film auf den 66. Internationalen Filmfestspielen Berlin 2016, wo er den Silbernen Bären für die Beste Regie erhielt.

Kontakt und Information

Ines Möhwald
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