Neubauten im Wendepunkt wurden bezogen

Mit ihren markanten Klinkerfassaden prägen die Neubauten das Ensemble des Wendepunkt.


Im November 2015 konnte in Anwesenheit des Betheler Vorstandsvorsitzenden Pastor Ulrich Pohl der Grundstein gelegt werden. Nun ist der Neubau der drei Wohnhäuser in der therapeutischen Jugendhilfeeinrichtung Wendepunkt in Rüdnitz abgeschlossen.

Die würfelförmigen Gebäude mit ihrer anthrazitfarbenen Ziegeleindeckung sehen aus wie Drillinge, unterscheiden sich nur durch Farbakzente in Blau, Rot und Grün. Ab dem 1. September konnte der Umzug vollzogen werden, der „erfreulich gelungen verlief“, so Wendepunktleiter Joachim Rebele erleichtert.

Nun nehmen die Jugendlichen Stück für Stück von ihrem neuen Domizil mit insgesamt 18 Plätzen Besitz. „Hier ist es jetzt echt viel besser, viel geräumiger, da kommt endlich WG-Gefühl auf“, meint Shauna. „Im alten Haus war es sehr hellhörig, man hörte die Waschmaschinen laufen. Jetzt stehen sie im Hauswirtschaftsraum. Wir haben alle ein eigenes modernes Zimmer und können es selbst ausgestalten. Außerdem gibt es in jedem Haus ein Jungs- und ein Mädchenbad und eine schön eingerichtete Küche mit Aufenthaltsbereich.“ Sie lernt zur Zeit in der zehnten Klasse, möchte später im sozialen Bereich tätig werden.

Kevin ist beim Ausräumen der Kisten und Kartons noch nicht so weit, er nimmt sich Zeit. Dafür hat er gleich gemeinsam mit Dominik die Pflege der neuen Rasenflächen übernommen. Da ist er in seinem Element, später will er eine Lehre im Galabau anfangen, vielleicht aber auch Zweiradmechaniker werden. „Im alten Haus waren viele Dinge verschlissen oder kaputt. Hier finde ich es schöner, es läuft jetzt viel entspannter“, stellt er fest.

Die Einweihungsfeier ist für den 1. November geplant. Ermöglicht wurde der Neubau durch großzügige Spenden der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel, des Vereins BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“ und der Glücksspirale.

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Ines Möhwald
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