Das Nachwuchsbandfestival „Rockende Eiche“ fand jetzt zum neunten Mal auf dem Gelände des Jugendkulturzentrums „Kulti“ in Biesenthal statt. Das Jugendkulturzentrum wird von den Hoffnungstaler Anstalten Lobetal getragen. In diesem Jahr stand das Open Air nun zum zweiten Mal unter dem Motto „Bunt statt Braun“ und setzte damit ein deutliches Zeichen für Toleranz und Demokratie. Dieses Jahr konnte die „Rockende Eiche“ auf der neuen fest installierten Bühne stattfinden, die im Rahmen der Veranstaltung feierlich eingeweiht wurde. Die Bühne als ein Projekt des Amtes Biesenthal und des Landkreises Barnim wurde von der Biesenthaler Baufirma Czekalla termingerecht an das Jugendkulturzentrum Kulti übergeben. Das Jugendbündnis FETE sowie das Netzwerk für Toleranz und Weltoffenheit boten an einem Informationsstand vielfältige Broschüren und Materialien zum Thema Rechtsextremismus an. Wissenschaftliche Zusammenarbeit gab es mit dem Institut für angewandte Familien-, Kindheits-, und Jugendforschung der Universität Potsdam, die Jugendliche zum Thema „Rechtsradikalismus“ befragten. Außerdem standen deren Vertreter vor Ort allen Festivalbesuchern mit reichhaltigen Auskünften zum Thema Rechtsradikalismus zur Verfügung. Gefördert wurde das Festival durch den lokalen Aktionsplan Barnim im Rahmen des Bundesprogramms „VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“.
Rund 470 Musikfans waren gekommen, um sich die verschiedensten Nachwuchsbands anzuhören und mit ihnen zu feiern. Die Opener „Hack a Tree“ aus Bernau heizten ordentlich vor und zeigten mit einer Mischung aus Rock und Alternative, wie man ein Festival würdig eröffnet. Die Bands „Anstant“ und „For Every Single Stroke“ begeisterten das Publikum mit ihrer Musik. Anschließend brachte die Girlsband „She´s Extraordinary“ die Stimmung mit ihrer Rockmusik und Alternative zum Sieden. Darauf folgten das Elektro-Duo „My Third Eye“ sowie „Splitting Society“ aus Eberswalde - und für die meisten Besucher gab es kein Halten mehr. Sie tanzten und pogten was das Zeug hielt. Danach gab es wieder ein paar Klänge anderer Art: Rudio aus Eberswalde sang mit Jugendlichen aus Rüdnitz und Biesenthal den in einem Hip Hop Workshop entstanden Song „Sommer“. Die Freunde des Rock kamen bei der nachfolgenden Band „Soul Scan“ wieder auf ihre Kosten. Die Berliner Band „Jigsaw vs. Hyde“ begeisterte anschließend die Festivalbesucher. Nachdem das Publikum sie nach einigen Zugaben von der Bühne ließ, sorgte die Kulti Hausband „A Static Discord“ mit ihrem Hardcoremetal für allgemeines Headbangen und anschließende Nackenschmerzen. Die Feuershowgruppe „Woush“ aus Bernau zeigte anschließend eine atmosphärische Performance und schaffte somit einen optimalen Übergang zum „Kulti-Haus-DJ Curt Cocain“ aus Bernau.
„Den guten Sound von der Bühne haben wir auch in diesem Jahr wieder den Veranstaltungstechnikern der Fog Media GbR zu verdanken“, betonten die Veranstalter vom Jugendkulturzentrum „Kulti“, die zugleich allen ehrenamtlichen Helfern dankten, ohne die das Nachwuchsbandfestival „Rockende Eiche“ nicht möglich gewesen wäre. Die „Kulti“-Mitarbeiter äußerten sich ferner dankbar über die vielfältige Unterstützung durch die Stadt Biesenthal.
Hoffnungstaler Anstalten Lobetal
Pressestelle
Lobetal, 26. August 2010
Öffentlichkeitsarbeit / Kommunikation