Epilepsieklinik Tabor 10 Jahre in Bernau

Epilepsieklinik Tabor

Gruppenfoto zu Beginn der Tagung


Mit einem Festsymposium beging die Epilepsieklinik Tabor am Freitag, 22. November, ihr 10jähriges Jubiläum am Standort Bernau. Renommierte Mediziner auf dem Fachgebiet der Epilepsie aus der Bundesrepublik und der Schweiz stellten klinische und wissenschaftliche Aspekte ihrer Arbeit dar und nahmen künftige Entwicklungen in den Blick.

Träger der Klinik, die von Chefarzt Professor Dr. Hans-Beatus Straub geleitet wird,  ist die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal. 

Mit dem Umzug der Klinik Tabor im Jahr 2003 von Lobetal in den komplett sanierten Altbau des ehemaligen Bernauer Krankenhauses wurde es möglich, das Behandlungsangebot im stationären und ambulanten Bereich zu verbessern, zu erweitern und gezielt in verschiedene Arbeitsbereiche zu gliedern. Die Epilepsieklinik Tabor in der Ladeburger Straße 15, die weit über Berlin und Brandenburg hinaus große Anerkennung gefunden hat, zählt zu den modernsten Behandlungszentren in den neuen Bundesländern und bildet den Brandenburger Standort des Epilepsiezentrums Berlin-Brandenburg. Das Vertrauen in die Klinik schlägt sich in beständig wachsenden Patientenzahlen nieder. Dieser Entwicklung trägt die Vergrößerung der Epilepsie-Klinik vom nächsten Jahr an Rechnung.

Seit mehr als 50 Jahren werden in der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal Menschen mit Epilepsie fachkundig behandelt. Eines der wichtigsten Ziele der Klinik Tabor: Die Patienten, die auf Grund ihrer Erkrankung oder damit verbundener Vorurteile an den Rand geraten sind, wieder in die Mitte der Gesellschaft zurückzuführen. Dies gilt sowohl für den Bereich der Familie als auch für die Arbeitswelt und für die kulturelle Teilhabe.

 

Unser Foto:
von rechts: Dr. Thomas Dorn, Schweizerische Epilepsiestiftung; Dr. Thomas Mayer, Sächsisches Epilepsiezentrum Kleinwachau; Martin Wulff, Geschäftsführer der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal; Prof. Dr. Hans-Beatus Straub; Michael Mielke, Geschäftsführer des Ev. Krankenhauses Königin Elisabeth Herzberge (KEH); Bürgermeister Hubert Handke, Bernau; Chefarzt i.R. Dr. Bernd Findeis; Prof. Dr. Martin Holtkamp, KEH, Epilepsiezentrum Berlin-Brandenburg, Berlin; Prof. Dr. Christian G. Bien, Krankenhaus Mara der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel, Bielefeld