Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig zum Praxistag im Lazarus Haus Berlin

Begrüßung der Ministerin durch Pastor Dr. Johannes Feldmann, Vorstand und Vorsitzender der Geschäftsführung, und Geschäftsführer Martin Wulff.

Ministerin Manuela Schwesig mit Mitarbeitenden der Lazarus Pflegeeinrichtung

Im Unterricht einer Altenpflegeklasse standen rechtliche Fragen aus dem Pflegealltag auf dem Progamm.

Pflegeberufe sollten die Wertschätzung erhalten, die sie verdienen, betonte Manuela Schwesig in der Gesprächsrunde


Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Manuela Schwesig, hat sich nachdrücklich für eine größere Wertschätzung des Altenpflegeberufes eingesetzt.

Bei einem „Praxistag“ am Montag, 12. Mai, im Lazarus Haus und in der Lazarus Altenpflegeschule in Berlin, deren Träger die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal ist, begleitete sie mit Beginn der Frühschicht den Arbeitsalltag von Altenpflegefachkräften. Im Anschluss besuchte sie eine Unterrichtsstunde in der Lazarus Altenpflegeschule.

In einer Gesprächsrunde mit Lazarus-Mitarbeitenden sowie Auszubildenden und Lehrkräften wurde deutlich, dass die Rahmenbedingungen in der Altenpflege dringend verbessert werden müssen.

Die Ministerin äußerte ihren Respekt vor der Arbeit in der Altenpflege. Zugleich betonte sie: „Altenpflege ist ein Beruf mit Zukunft für alle, die gern mit Menschen arbeiten!“

Manuela Schwesig nutzte den Termin, um Reformen in der Pflege anzukündigen, die die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege verbessern. Künftig soll es einen Rechtsanspruch auf Familienpflegezeit geben. Darüber hinaus soll die zehntägige Auszeit für Angehörige, die kurzfristig eine neue Pflegesituation organisieren müssen, mit einer Lohnersatzleistung gekoppelt werden.

Hoffnungstaler Stiftung Lobetal

Pressestelle
Lobetal, 12.5.2014