Projekt Verantwortung tragen

Tanz im Haus Esther


Lernen, Verantwortung zu tragen

Lobetal: Altenpflegeschüler trainieren Berufspraxis

Die Fachkräfte der Altenpflege übernehmen jeden Tag in ihrer Berufspraxis eine große Verantwortung für die von ihnen zu betreuenden Senioren. Um dieser Verantwortung gerecht zu werden, müssen die Auszubildenden während der Ausbildung gezielt darauf vorbereitet  werden.

Für die Schülerinnen und Schüler der Altenpflegeschule der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal geschieht dies durch das Projekt „Verantwortung tragen“: Den Auszubildenden des Abschlussjahrgangs 2014 wurde im März zwei Wochen lang im Altenpflegeheim „Freudenquell“ in Eberswalde und parallel im Seniorenwohnpark Am Kirschberg in Lobetal die Möglichkeit gegeben, in Eigenregie einen Wohnbereich zu leiten. Begleitet durch Fachkräfte konnten sie bisher erworbenes Wissen, Kenntnisse und Fähigkeiten in die Praxis umsetzen und im Hinblick auf die anstehende Abschlussprüfung im Sommer überprüfen und trainieren. Ein Test, der seit mehreren Jahren erfolgreich praktiziert wird.

Schon im November letzten Jahres begann die Vorbereitung mit einem Bewerbungstraining: Die Schülerinnen und Schüler hatten sich auf die eigens für das Projekt ausgeschriebenen Stellen zu bewerben. Die erste Projektwoche im Februar 2014 war als Einführungswoche konzipiert. Aufgeteilt in Gruppen bestand ausgiebig Zeit, sich mit der Einrichtung, den hausinternen Abläufen und den Bewohnerinnen und Bewohnern vertraut zu machen. Die Auszubildenden hospitierten abwechselnd im Frühdienst, setzten sich mit den Qualitätsstandards auseinander und erarbeiteten Bewohnerprofile, die im Klassenverband präsentiert wurden.

Die  Aufgaben für die Auszubildenden als angehende Fachkräfte bestanden in der zweiten und dritten Projektwoche in der Sicherstellung des Dienstplanes und der gesamten pflegerischen Tätigkeiten sowie in der Organisation des Betreuungsangebotes.

Unterstützt wurden die Auszubildenden von  den projektbegleitenden Lehrerinnen der Lobetaler Altenpflegeschule und den verantwortlichen Koordinatorinnen des Projekts sowie den zuständigen Praxisanleiterinnen in den beiden Einrichtungen.

Ein Höhepunkt war das von den Schülerinnen und Schülern selbst initiierte und organisierte Frühlingsfest im Haus „Esther“. Der Kuchen, der unter aktiver Mitwirkung eines Teils der Bewohnerinnen und Bewohner selbst gebacken wurde, und die deftige Abendmahlzeit, bei der die Auszubildenden ihre Kochkünste „live“ unter Beweis stellten, erfreuten sich besonderer Beliebtheit.               

Ergebnis der abschließenden Auswertung: trotz oder gerade wegen mancher anfänglicher Schwierigkeiten war das Projekt ein Erfolg und sollte unbedingt fester Bestandteil der Ausbildung bleiben. Das unterstrichen nicht zuletzt die äußerst positiven Rückmeldungen der Bewohnerinnen und Bewohner.

Weitere Informationen:

Angelika Schröder, Leiterin Altenpflegeschule Lobetal, Tel. 033 38 – 66 650.

Lobetal, 18. März 2014

Hoffnungstaler Stiftung Lobetal / Pressestelle

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