Bernau unterstützt Mobilität von Flüchtlingen

Grosse Freude über die Fahrräder...


Gemeinsame Presse-Information der Stadt Bernau bei Berlin und der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal

Bernau unterstützt Mobilität der Flüchtlinge

 

Heute bekamen die Flüchtlinge, die im Lobetaler Haus Bucheneck untergebracht sind, fünf Fahrräder für mehr Mobilität im Alltag. Bernaus Bürgermeister André Stahl, Ralf Klinghammer von der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal und Lobetals Ortsbürgermeister Dr. Hans- Günther Hartmann übergaben die Drahtesel, die aus dem städtischen Fundbüro stammen.                                       Mit großem Hallo nahmen die Männer aus Syrien, Palästina und dem Tschad die Fahrräder entgegen, die nach Ablauf der halbjährigen Aufbewahrungsfrist in den städtischen Besitz übergegangen waren. Bürgermeister André Stahl betonte bei der Übergabe, dass die Stadt mit den Stahlrössern die Alltagsmobilität der Flüchtlinge unterstützen möchte: „Wer gesellschaftlich integriert sein will, muss auch mobil sein können. Mit den Fahrrädern bekommen diese Menschen ein Stück mehr Unabhängigkeit.“ Stiftungsvertreter Ralf Klinghammer wies darauf hin, dass etliche der Flüchtlinge vor wenigen Monaten noch wirklich Schreckliches erlebt haben und nach wie vor traumatisiert sind: „Wenn sie sich nur in Haus Bucheneck aufhalten würden, fiele ihnen bald die Decke auf den Kopf. Mehr Mobilität im Alltag ist da natürlich hilfreich.“ Die Übergabe ging natürlich nicht unbemerkt vonstatten: Als ein vorbeikommender Lobetaler die Situation bemerkte, entschloss er sich spontan, sein Fahrrad den Flüchtlingen zu schenken. So viel Spontaneität und Großherzigkeit sind auch in den nächsten Wochen gefragt, da noch Drahtesel benötigt werden: Die Bernauer sind dazu aufgerufen, Fahrräder, Fahrradersatzteile, -zubehör und -reparaturwerkzeug, Regencapes oder auch Geld zu spenden, um den Fuhrpark der Flüchtlinge zu erweitern. Sogar leicht reparaturbedürftige Fahrräder werden gerne entgegengenommen, die in der Fahrradreparaturwerkstatt des Butz e. V. – auch von den Flüchtlingen selbst – auf Vordermann gebracht werden. Spendenwillige wenden sich dafür an Lutz Reimann von der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal unter der Telefonnummer (03338) 66780 oder per E-Mail an l.reimann@lobetal.de.

 

Kontakt und Information

Ansprechpartner


Eingliederungshilfe/ Behindertenhilfe
Andrea Braun
Tel.: 03338-66-386 / 641

Wohnen und Pflege im Alter

Ute Friedrich
Tel.: 03338-66-721

Suchthilfe / Kinder & Jugend / Migration
Ralf Klinghammer
Tel.: 03338-66-710

Hoffnungstaler Werkstätten
Thomas Keller
Tel.: 03337-430-101

Bildungszentrum
Dr. phil. Johannes Plümpe
Tel.: 03338-66-251

Presse & Öffentlichkeitsarbeit
Stephan Bertheau
Tel.: 03338-66-781

Führungen
Jan Cantow
Tel.: 03338-66-791

Spenden
Holger Mag
Tel. 03338-66-263