Haus Abendsonne in Erkner bietet 24 Menschen mit Behinderung zeitgemäßes Zuhause

„Komm, bau ein Haus, das uns beschützt“ stimmte die Festgemeinde an, kräftig begleitet von Posaunen- und Trompetenklang. Freudige Gesichter allenthalben bei der Einweihung des Hauses Abendsonne heute in Erkner. Auf dem Gelände der Wohnstätten Gottesschutz im Sonnenweg 4 entstand in rund 14-monatiger Bauzeit ein schöner Neubau, in dem künftig 24 Menschen mit geistiger Behinderung wohnen werden. In dem zweigeschossigen Haus gibt es für jeden von ihnen ein eigenes möbliertes Zimmer. Für jede der drei Wohngruppen steht darüber hinaus ein gemütlicher Gemeinschaftsraum mit Sitzecke zur Verfügung. Träger der Einrichtung ist die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal.

„Es ist das letzte Haus in den Wohnstätten Gottesschutz, das neu- bzw. umgebaut wurde“, erklärte Pastor Dr. Johannes Feldmann, Vorstand und Vorsitzender der Lobetaler Geschäftsführung. Er dankte der Stadt Erkner, die das Bemühen, Menschen mit Assistenzbedarf gute Lebensbedingungen zu schaffen, sehr unterstützt habe. „Ich wünsche allen Bewohnerinnen und Bewohnern dieses schönen neuen Hauses und zugleich den Mitarbeitenden, dass hier ein guter Geist spürbar werden möge, ein Geist des achtsamen Miteinanders, in dem Menschen Zeit füreinander haben, sich ein gutes Wort sagen und in schweren Stunden auch Trost spenden.“

Der Geschäftsführer der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal, Martin Wulff, sprach den Architekten Parmakerli/Fountis, Kleinmachnow, und den bauausführenden Firmen den herzlichen Dank für die von ihnen geleistete gute Arbeit aus. „Ich danke aber auch Ihnen, den Bewohnerinnen und Bewohnern, sowie den Mitarbeitenden, dass Sie hier sind und dieses neue Haus annehmen“, fügte er hinzu. Die Stiftung habe einschließlich des Abrisses des technisch verschlissenen Vorgängergebäudes mehr als 3 Millionen Euro aus eigenen Mitteln investiert, dies sei eine erhebliche Investition. „Wir haben hier baulich etwas geschaffen, das unseren heutigen modernen Konzepten in der Eingliederungshilfe entspricht“, betonte er. Neu entstanden sei auch eine Relais-Küche für die Versorgung der gesamten Einrichtung.

„Ich freue mich darüber, wie gut sich die Wohnstätten Gottesschutz im Verlauf der letzten Jahre entwickelt haben“, erklärte der Bürgermeister der Stadt Erkner, Jochen Kirsch. Wenn er Bewohnerinnen und Bewohnern in Erkner begegne, spüre er immer wieder, „mit welcher Freude und Begeisterung sie am Leben teilnehmen und dass sie sich wohlfühlen“.

Grüße der Genezareth-Gemeinde übermittelten deren neuer Pfarrer Carsten Schwarz und der Vorsitzende des Gemeindekirchenrates, Martin Vahlenkamp. Sie übergaben ein großes Wandbild, das zur Jahreslosung 2015 gestaltet wurde, und brachten ihre Freude über die engen Beziehungen zum Ausdruck und darüber, dass sich Bewohnerinnen und Bewohner aus den Wohnstätten aktiv am Leben der Kirchengemeinde beteiligen.

 

Lobetal, 15. Januar 2015
Hoffnungstaler Stiftung Lobetal
Pressestelle

 

 

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Ines Möhwald
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