Zehdenick: Norbert Kruschel feierlich als Leiter eingeführt

Norbert Kruschel jetzt Chef des Seniorenheimes

Zehdenick (sla) Seit zweieinhalb Jahren arbeitet Norbert Kruschel als Einrichtungsleiter des Christlichen Seniorenheims "Viktoria Luise" in Zehdenick. Am Sonntag wurde er im Gottesdienst der Evangelischen Stadtkirche offiziell in das Amt eingeführt.

Die Einführung der leitenden Mitarbeiter der christlichen Einrichtung im Gottesdienst symbolisiere die Verbindung von Gemeinde und Diakonie, so Pastor Dr. Johannes Feldmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal, "wir hatten immer einen guten Kontakt zur Kirchengemeinde".

Dass die "Probezeit" so lang war, ist ungewöhnlich. Normalerweise dauert sie ein halbes Jahr. "Das ist reiner Zufall", so Feldmann beim anschließenden festlichen Empfang, "Norbert Kruschel ist ein hervorragender Heimleiter". Nun sei der Staffelstab weitergegeben. Heidrun Bastian hatte aus persönlichen Gründen das Amt abgegeben. Neben ihr waren auch Wilfried Müller, der 15 Jahre lang Leiter war, und seine Frau, die in dieser Zeit als Pflegedienstleiterin arbeitete, zugegen. Das Ehepaar hatte in den 1990er-Jahren den Neubau und die Rekonstruktion des alten Gebäudes bei laufendem Heimbetrieb erlebt und begleitet.

Wie seinerzeit Wilfried Müller, so wurde Anfang des Jahres auch Norbert Kruschel in den Vorstand des Diakonischen Werkes Oberhavel gewählt, berichtete Christina Hansen-Farack, Geschäftsführerin des Vereins mit Sitz in Oranienburg. Zugleich ist er auch Kreissynodaler im Kirchenkreis Oberes Havelland.

Kruschel erhielt nach dem Abitur eine kaufmännische Berufsausbildung und anschließend eine Diakonie-Ausbildung im evangelischen Johannesstift in Berlin. Nachdem er als Sozialarbeiter in einer Diakonie-Station in Berlin-Tempelhof tätig war, half er beim Aufbau einer Diakonie-Station im evangelischen Johannesstift. Ab Ende der 1990er Jahre bis 2012 war er zuständig für die Leitung des Sozialdienstes und die Öffentlichkeitsarbeit bei einem diakonischen Träger in Berlin-Reinickendorf. Sein Interesse an einer beruflichen Veränderung ging in Richtung Heimleitung, denn da sei soziale und kaufmännische Kompetenz vereint. Dabei lief er in der Lobetaler Stiftung in offene Arme.

"Herausforderungen gibt es immer wieder", sagte Kruschel, "aber ich freue mich sehr, hier zu arbeiten. Ich habe tolle Kollegen, die mich unterstützen, es ist eine wohlwollende Stimmung". Man streite auch mal in der Sache, aber die Art und Weise sei so, wie er es sich wünsche. "Die Rahmenbedingungen sind nicht immer einfach, aber mir geht es darum, die Spielräume zu nutzen", so der Heimleiter.
Die Änderungen in der Pflegeversicherung etwa hätten es ermöglicht, mehr Betreuungsassistenten einzustellen. Diese helfen im "Küchenklub", wo die Damen in gemütlicher Runde schnippeln und schwatzen. Die Assistenten helfen zudem bei anderen hauswirtschaftlichen Dingen wie dem Wäschesortieren, was für demente Bewohner schwer ist. Das sei eine große Hilfe. "Wichtig ist mir, dass die Menschen, die zu uns kommen, sich zu Hause fühlen".

 

Quelle: Granseezeitung/MOZ online

 

 

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