Mittendrin statt ausgegrenzt

Kooperation sichert Wohnraum für Menschen mit Behinderung in Bernau

Vertragsunterzeichnung durch (v.r.) Prokuristin Traude Fiedler und Vorstand Oliver Mayrdorfer (Wohnungsgenossenschaft „Einheit“), sowie Vorstand Martin Wulff und Verwaltungsleiterin Stefanie Schwinge (Hoffnungstaler Anstalten Lobetal).


In Bernaus attraktivster Wohnlage unmittelbar an der historischen Stadtmauer werden in der Mühlenstraße neun Ein- und Zweiraumwohnungen für Menschen mit Behinderung entstehen.

Ein entsprechender Vertrag wurde am Freitag, 3. Dezember, zwischen den Hoffnungstaler Anstalten Lobetal und der Bernauer Wohnungsgenossenschaft „Einheit“ eG geschlossen. Der Lobetaler Vorstand Martin Wulff und „Einheit“-Vorstand Oliver Mayrdorfer betonten bei der Unterzeichnung in Lobetal: „Unser Ziel ist es, Menschen mit Handicap die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Bisher waren aber komfortable und bezahlbare Wohnungen in Bernau nicht verfügbar.“
Das ehemals abrissgefährdete, unter Denkmalschutz stehende Wohngebäude an der Stadtmauer wurde entkernt und von der Wohnungsgenossenschaft nach heutigen Qualitäts- und Wohnstandards rekonstruiert. Die ersten Bewohnerinnen und Bewohner werden im April 2011 einziehen. Sie führen ihre Haushalte selbstständig, unterstützt werden sie dabei von der Ambulanten Lebens- und Wohnbegleitung der Hoffnungstaler Anstalten Lobetal.
Martin Wulff hob hervor, dass Lobetal den ambulanten Bereich weiter ausbauen will. Zurzeit werden 126 Frauen und Männern mit Behinderung im Barnim und in weiteren Landkreisen wohnortnah begleitet und unterstützt. Oliver Mayrdorfer bekräftigte: „Die heutige Unterzeichnung besiegelt ein erfolgversprechendes Projekt, dem gewiss weitere folgen werden.“

 

03.12.2010

Hoffnungstaler Anstalten Lobetal

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