Lutherapfel an der Alten Schmiede Lobetal gepflanzt

Freuen sich über das Luther-Bäumchen: Ortsvorsteher Dr. Hans-Günther Hartmann (r.), der Lobetaler Geschäftsführer Martin Wulff und Elisabeth Kunze, stellv. Vorsitzende des Gemeindekirchenrates.

Beim Einpflanzen des Bäumchens neben der Alten Schmiede

Die Schülerinnen und Schüler bei der Pflanzaktion im Schulgarten des Bildungszentrums


Am Reformationstag wurde nach dem Gottesdienst in Lobetal ein Martin-Luther-Apfelbaum gepflanzt. Den Baum hat die Stadt Bernau bei Berlin, Ortsteil Lobetal, erworben - er ist einer von 95 Apfelbäumen, die anlässlich des Reformationsjubiläums durch die Barnimer Baumschulen Biesenthal gezüchtet worden waren  (s.  unsere Nachricht vom 24.10.2017). Der Ortsvorsteher, Dr. Hans-Günther Hartmann, und der Geschäftsführer der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal, Martin Wulff, sowie Hubert Handke, Mitglied des Verwaltungsrates der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel und  Vorstand des Fördervereins der Hoffnungstaler Stiftung, pflanzten den Baum neben der Alten Schmiede.

Die These des Lobetaler Bäumchens passte für eine Pflanzung am Reformationstag:  „Nr. 36: Jeder wahrhaft reumütige Christ erlangt vollkommenen Erlass von Strafe und Schuld; der ihm auch ohne Ablassbriefe zukommt.“
Anschließend gab es für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein gemütliches Beisammensein in der Schmiede bei Apfelsuppe, Äpfeln und verschiedenen Apfelkuchen - liebevoll vor- und zubereitet durch die Küche im Bonhoeffer-Haus und Rosemarie und Sieghart Lenz vom Verein Alte Schmiede.

Auch die Schülerinnen und Schüler des Diakonische Bildungszentrums Lobetal schwangen Spaten und Gießkanne, um im Schulgarten ein Martin-Luther-Apfelbäumchen zu setzen. In einer Andacht, die von den werdenden Sozialassistent/innen gehalten wurde, kam die Wirkung der Reformation damals und bis in die Gegenwart zur Sprache. „Hoffnung und Halt ist Menschen auch der Glaube an Gott und das Wissen, dass er sie jeden Tag begleitet und beschützt“, sagte Schülerin Sophie Krause.