Altersgerecht wohnen - mitten in Bernau

Schöner Blick auf ziegelgedeckte Altbauten und den Pfarrgarten von St. Marien: Die Eheleute Wackwitz freuen sich mit Enkelsohn Christoph über ihr neues Heim mitten in der Altstadt von Bernau


Nach ca. einjähriger Bauzeit ist der Neubau in der Kirchgasse 5 in Bernau mit 8 Wohneinheiten für altersgerechtes Wohnen fertig gestellt und die künftigen Mieter können einziehen. Am 21. Januar fand im Tobias-Seiler-Saal die offizielle Eröffnungsfeierstunde statt. Der Lobetaler Bläserkreis ummalte das Programm musikalisch. Der Vorstand und Vorsitzende der Geschäftsführung der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal, Pastor Dr. Johannes Feldmann, hielt eine Andacht und Geschäftsführer Martin Wulff versorgte in seiner Ansprache die Zuhörer mit weiteren wichtigen Informationen zu dem geschaffenen Neubau. Der Bernauer Bürgermeister Herr Handke betonte in seiner Rede die Wichtigkeit des Standortes und die Bedeutung des Objektes für die Bernauer Bürger. Frau Silke Honsberg verwies anschließend darauf, dass es nicht nur um altersgerecht geschaffenen Wohnraum handelt, sondern ein Leben in Gemeinschaft ermöglicht werden soll. Hierfür stellte die ARD-Fernsehlotterie der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal eine entsprechende Spende zur Verfügung.

In naher Zukunft wird der Gemeinschaftsraum des Seniorenwohnhauses seinen Zweck erfüllen können, momentan arbeiten fleißige Hände an der Ausstattung des Raumes. Er soll als ein Ort der Gemeinschaft und Begegnung fungieren. Auf die Bedürfnisse der Mieter abgestimmt, werden regelmäßig Veranstaltungen statt finden.

Parallel haben die Mieter die Möglichkeit, die im Raum Bernau von der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal initiierten Angebote wie: Seniorenberatung, spezielle Angebote für Menschen mit einer Demenzerkrankung, der Kooperation mit der Diakonie-Sozialstation als kompetenter Partner für die Erbringung von Pflegeleistungen und sonstigen Hilfen, dem Medizinischen Versorgungszentrum, der stationären Pflege im Seniorenwohnpark „Am Kirschberg“ und weiteren Kooperationspartnern in Anspruch zu nehmen. Die Wahlfreiheit der Mieter wird nicht eingeschränkt, denn jeder soll eine auf seine Bedürfnisse abgestimmte Unterstützung erhalten.

Die genannten Angebote bilden erste Bestandteile des Netzwerkes in der ambulanten Versorgung der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal. Zukünftig wird es Erweiterungen geben. Aktuell sind 7 der 8 Wohneinheiten vergeben, für eine Wohnung im Erdgeschoss werden noch Interessenten gesucht.

Silke Honsberg

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