Rahmenbedingungen in der Altenhilfe verbessern
26.10.2010
Fachtag zur Situation und den Perspektiven der Altenhilfe
Die Wohlfahrtsverbände sollten gemeinsam auch politisch dafür eintreten, die Rahmenbedingungen der Altenhilfe spürbar zu verbessern. Dies wurde im Ergebnis des Fachtages „Wohin steuert die Altenhilfe?“ der Hoffnungstaler Anstalten Lobetal gefordert, der am Freitag, 22. Oktober, in Bernau stattfand. Zugleich komme es darauf an, Chancen und Zukunftsperspektiven der Altenhilfe stärker in der Öffentlichkeit deutlich zu machen. Dazu gehören auch die beruflichen Möglichkeiten, die in der Altenhilfe geboten werden.
An der Veranstaltung nahmen 120 Fachvertreter verschiedener Wohlfahrtsverbände aus Berlin und Brandenburg teil. Referenten waren der katholische Sozialethiker Friedhelm Hengsbach (Frankfurt am Main), Donald Ilte vom Sozialministerium des Landes Brandenburg, der Vorstandsvorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Brandenburg, Andreas Kaczynski, sowie Franz-Joseph Stoffer, Caritas Betriebsführungs- und Trägergesellschaft Köln, und Karl-Martin Seeberg vom Diakonie-Pflege Verbund Berlin.
Kritisch setzten sich die Referenten mit den Rahmenbedingungen im Sozialbereich, insbesondere in der Pflege, auseinander, die in den letzten Jahren fast ausschließlich vom Kostendenken geprägt würden. Es müsse wieder in den Mittelpunkt gestellt werden, dass die Zufriedenheit der zu pflegenden Menschen der entscheidende Maßstab sei. Sie seien darin zu unterstützen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen.