Bodelschwingh trifft Luther - herzlicher Empfang für Bethel in Wittenberg

Helles, freundliches Ambiente in der Bethel-Repräsentanz, die auch für Rollstuhlfahrer gut zugänglich ist.

Herzliches Willkommen am neuen Standort in Sachsen-Anhalt: Oberbürgermeister Torsten Zugehör (3.v.r.) und der Landtagsabgeordnete Frank Scheurell (r.).

Ein Ruhepunkt im Herzen der Lutherstadt


Einen überaus herzlichen Empfang bereitete die Lutherstadt Wittenberg den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel, die hier am 29. Juni in der Collegienstraße eine Informations- und Begegnungsstätte eröffneten. Zu der Eröffnungsfeier im benachbarten Universitätsgebäude der Leucorea waren nicht nur Oberbürgermeister Torsten Zugehör und der Landtagsabgeordnete Frank Scheurell gekommen, sondern auch zahlreiche interessierte Bürger und Nachbarn. Namens der Stadtkirchengemeinde entbot Pfarrer Dr. Johannes Block ein herzliches Willkommen. Man freue sich auf eine gute Zusammenarbeit mit der traditionsreichen diakonischen Einrichtung, betonte er.

Foto links: Über den neuen Standort in Sachsen-Anhalt freuen sich (v.l.) KEH-Geschäftsführer Michael Mielke, der Leiter der Repräsentanz Stephan Zöllner, Innenarchitekt Ralf Ruske, Bethel-Vorstandsvorsitzender Pastor Ulrich Pohl, Oberbürgermeister Torsten Zugehör, Lobetal-Geschäftsführer Martin Wulff und der Landtagsabgeordnete Frank Scheurell.

Zentrale Lage in Fußgängerzone

Die neue Repräsentanz ist zentral an der Fußgängerzone zwischen Lutherhaus und Stadtkirche gelegen. Hier sollen die Gäste des Jubiläums „500 Jahre Reformation“, das 2017 gefeiert wird, auch auf das 150-jährige Bethel-Jubiläum im selben Jahr hingewiesen werden. Die Besucher des Jubiläums und des Kirchentages in Berlin und Wittenberg sind eingeladen, in dem „Bethel-Laden“ an der Collegienstraße 41/42 die Arbeit der Diakonie und der Stiftungen kennenzulernen.

„Die Netzwerkarbeit ist bereits in vollem Gange“, betonte Bethel-Mitarbeiter Stephan Zöllner, der gemeinsam mit Betheljahr-Teilnehmer Marcel J. Paul Bethel vor Ort präsentiert.

„Friedrich von Bodelschwingh und Martin Luther hätten einander sicherlich viel zu erzählen. Sie würden einander in Gesprächen und handfesten Vorhaben beflügeln, liegen sie doch auf einer Wellenlänge“, ist sich Pastor Ulrich Pohl sicher. Für Bethels Laden wünschte sich der Vorstandsvorsitzende „offene Türen, so wie im Haus Luthers und im Haus Bodelschwinghs“. Hier solle ein freundlicher Smalltalk ebenso stattfinden wie engagierte Diskussionen.

Vor der Eröffnung der Begegnungsstätte wurden die Räumlichkeiten eines ehemaligen Spielwarenladens saniert und modern eingerichtet. An der restaurierten Fassade des schönen Bürgerhauses ist das Bethel-Logo schon von weitem sichtbar. Im Inneren bildet eine in den Farben Bethels gestaltete Wand mit Fotos aus verschiedenen Arbeitsfeldern und dem Motto des 150. Jubiläums "Für Menschen da sein" den Blickfang. An einem großen Touchscreen-Monitor können die Besucherinnen und Besucher ihren Wissensdurst stillen. Sitzecken laden zum Verweilen ein, und ein Tresen hält Erfrischungen bereit. Für die vielen Tausende Reformations-Touristen und die Gäste des Doppelkirchentages Berlin/Wittenberg, die 2017 erwartet werden, wird sich eine willkommene Möglichkeit zur Verschnaufpause bieten. Darüber hinaus sind Veranstaltungen wie Musikabende oder Lesungen vorgesehen.

Upcycle-Fahrräder stehen für Stadterkundung bereit

Als besonderes "Schmankerl" werden vor dem Laden mehrere Upcycle-Fahrräder für Kurztouren durch die Innenstadt bereitstehen. Aufbereitet wurden die Räder durch die Hoffnungstaler Werkstätten gGmbH, die vor einem Jahr in Bernau eine Upcycle-Werkstatt eröffnet hat (s. auch Lobetaler Bio/Upcycle).

Die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel sind heute in acht Bundesländern tätig. In der Bethel-Region Berlin-Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt gehören zum Netzwerk:

  • die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal
  • die Evangelisches Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge gGmbH - KEH (Mehrheitsbeteiligung)
  • die Gemeindepsychiatrischer Verbund und Altenhilfe gGmbH
  • die leben lernen gGmbH am EDKE (Beteiligung)

Kontakt und Information

Ansprechpartner


Eingliederungshilfe/ Behindertenhilfe
Andrea Braun
Tel.: 03338-66-386 / 641

Wohnen und Pflege im Alter

Ute Friedrich
Tel.: 03338-66-721

Suchthilfe / Kinder & Jugend / Migration
Ralf Klinghammer
Tel.: 03338-66-710

Hoffnungstaler Werkstätten
Thomas Keller
Tel.: 03337-430-101

Bildungszentrum
Dr. phil. Johannes Plümpe
Tel.: 03338-66-251

Presse & Öffentlichkeitsarbeit
Stephan Bertheau
Tel.: 03338-66-781

Führungen
Jan Cantow
Tel.: 03338-66-791

Spenden
Holger Mag
Tel. 03338-66-263