Eine kleine Nachtmusik

Gedanken und Lieder mit der Lobetaler Kantorerei

Der Chor der Lobetaler Kantorei hatte unter Leitung von Kirchenmusiker Daniel Pienkny zur Kleinen Nachtmusik eingeladen


„Herzlich willkommen zu unserer kleinen Nachtmusik“, begrüßte Daniel Pienkny die Gäste in der vergangenen Woche zu einem stimmungsvollen Abendkonzert in der Lobetaler Kirche. „Die Hoffnung – sie ist so ein Mittelding zwischen Flügeln und Fallschirm, und so lautet auch das Motto unserer kleinen Nachtmusik“, erläuterte der Kirchenmusiker den Gästen. Hell erklangen daraufhin die Stimmen des Chores der Lobetaler Kantorei in dem Gotteshaus. Und sie bescherten den Zuhörern  mit den Titeln „Nun ruhen alle Wälder“ und „Musica“ den Auftakt zu einem wundervollen abendlichen Erlebnis.  Anschließend trug Ludwig Bunk die Geschichte einer älteren Dame vor, die einen Spielplatz besuchte, etwas aufhob, es sich in die Tasche steckte und daraufhin verdächtigt wurde, jemandem etwas weggenommen zu haben. Es war jedoch nur eine Glasscherbe gewesen, die sie in weiser Voraussicht und in Sorge um die nackten Kinderfüße aufgehoben hatte. Mit einer eigenen, sehr harmonischen Fassung des Liedes „Winter adé“ setzte Daniel Pienkny dann das Programm fort. Es folgten einfühlsame Variationen am Klavier mit „Liebliches Geläute“ und damit die große Vorfreude aller auf den lang ersehnten Frühlingsbeginn. Zu „Mit Musik geht alles besser“ unter Klavierbegleitung von Dr. Hans-Günther Hartmann, sang das Publikum schließlich beschwingt den Refrain mit. Nach einer weiteren Geschichte über das Wasser als heiligen Lebensstoff und Goldes wert in der Wüste folgte das vierhändig gespielte Klavierstück „Ich bin müde“. Die abendliche Reise voller musikalischer Kleinodien fand seinen Abschluss in „Angels waching over me“.


(R.Meliß)