Erlebnispädagogik

"Am besten ist die Erziehung, die man nicht merkt." - André Malraux

Kanu Tour

Gute Aussichten


Was wir wollen:
Wir sind eine Wohngemeinschaft und manchmal – insbesondere am Anfang – für den einen oder anderen: eine Zwangsgemeinschaft.
Wir wollen eine Gemeinschaft sein, Gemeinschaft erfahrbar machen. Wir wollen lernen, was unter anderen als den gewohnten Umständen möglich ist – und auch hiervon lernen, wie wir positive Erfahrungen in den Alltag leiten können.

Wir stellen uns Fragen:
Wie finden die unterschiedlichen Charaktere unter einen „passenden Hut“?
Wer nimmt wann welche Rolle ein?

Was wir tun:

Angelehnt an die oben stehenden Fragen und unsere Einschätzungen, arbeiten wir innerhalb unserer erlebnisorientierten Aktionen nach folgenden Konzepten:

  • Selbsterfahrungslernen
  • ganzheitliches Lernen
  • Lernen in der Gruppe
  • Lernen an realen Situationen
  • Lernen über individuelle Grenzerfahrungen
  • Lernen über Reflexionen des Erlebten

Wir versetzen unsere Kinder und Jugendliche so in die Lage, sich selbst zu beschäftigen und etwas mit freier Zeit anzufangen.
Sich selbst zu erleben, sich auszuhalten, nicht nur zu fordern und zu konsumieren.

Wie wir das erreichen
Das Abenteuer als elementarer Bestandteil unserer erlebnispädagogischen Maßnahmen liefert ein emotionales Umfeld für spannendes Lernen, es fordert die Teilnehmenden heraus. Unser Ansatz soll Motivation für ein aktives und engagiertes Leben wecken, er kann ein Anfang sein, Mut zu finden, sich neuen und unbestimmten Situationen zu stellen.

Der Verlauf erlebnispädagogischer Unternehmungen unterliegt vielfältigen Einflüssen, individueller Erfolg im Sinne des Gelingens ist nicht immer garantiert. Oft müssen die Jugendlichen „Erfolg“ erst definieren, ob als Gruppe oder einzelne Person.
Diese Herausforderung baut also ganz nebenbei eine Atmosphäre des Verständnisses gegenüber Misserfolgen auf – und weckt die Aufmerksamkeit für Lernprozesse, nicht nur für Zielerreichungen.

Gerade in erlebnispädagogisch orientierten Situationen passiert also oft etwas, was anders oder besser ist, als es die Jugendlichen erwarten und weckt so die Lust auf des Erleben neuer positiver Erfahrungen. Diese Erfahrungen tragen oft dazu bei, dass das Lernen, das aktive Erleben, wieder Spaß macht - dass es bedeutsam wird.
Weil es Spaß macht!

Wer macht das bei uns?
Zwei ausgebildete Umwelt- und Erlebnispädagogen, die unterschiedlicher nicht sein können, die aber eines verbindet:
Die Leidenschaft dafür, jungen Menschen spielerisch, in einer bewusst abenteuerlichen Atmosphäre zu ermöglichen, allgemeingültige Strukturen und Regeln zu vermitteln.

Wir knüpfen an die Neugierde und das Aktivitätsbedürfnis junger Menschen an, schaffen Situationen um deren Selbstwertgefühl zu verbessern. Wir hinterfragen Regeln, die hinter den Dingen stehen, helfen zu erkennen warum Regeln bedeutsam sind und diese als wertvoll zu verinnerlichen.

Und wir vermitteln unsere Ideen unseren Kolleginnen und Kollegen…

Unsere kommenden Projekte

  •  erlebnispädagogisch orientierte Osterferienfahrt nach Fort Forgast
  • „Boofen“ (eine besondere Erfahrung für jeden Teilnehmer) in der sächsischen Schweiz
  • „Mir war im Heim langweilig“ – das besondere „Überlebenscamp“ als unsere Antwort

 

Kontakt und Information

Joachim Rebele
Leiter Wendepunkt

Tel.: 03338-66-621
Fax: 03338-66-622

Jugendhilfeeinrichtung "Wendepunkt"

Dorfstr. 31

16321 Rüdnitz