Erziehungsstelle Hönow


Die Erziehungsstelle Hönow befindet sich in einer verkehrsberuhigten Siedlung im gleichnamigen Ort Hönow, im Landkreis Märkisch Oderland. Fußläufig sind Spielplätze und eine Kindertagesstätte gut zu erreichen. Auch therapeutische Angebote sind in wenigen Autominuten zu erreichen. Die Erziehungsstelle befindet sich in einem gepflegten Reihenhaus mit Garten, in dessen Keller es für die Kinder einen Toberaum gibt.


Zielgruppe

  • Kinder zwischen 0-5 Jahren mit erweitertem pädagogischen Bedarf

  • Entwicklungsverzögerung, Lernschwierigkeiten, u.a.

  • Die Kinder sollten keine Angst vor Hunden haben oder keine Hundehaarallergie besitzen.

Pädagogischer Rahmen

Die innewohnende Pädagogin lebt gemeinsam mit ihrer Tochter und zwei Hunden in einem Haus.

Im pädagogischen Alltag sieht sie in den Kindern kleine Forscher, die sie dabei unterstützen möchte, die Welt für sich zu entdecken. Dabei sind ihr Naturerfahrungen sehr wichtig, weshalb sie mit den Kindern viel Zeit im Freien verbringt. Selbstwirksamkeit, Selbstständigkeit und Mitbestimmung sind Werte, die sie den Kindern im Alltag vermitteln möchte. Deshalb begegnet sie ihnen mit der Haltung, dass jedes Kind von Anfang an besondere Kompetenzen, Interessen und Fähigkeiten besitzen, die (wieder) entdeckt und gefördert werden wollen. Dabei berücksichtigt sie das individuelle Tempo eines jeden Einzelnen. Alters- und Entwicklungsentsprechend lässt sie die Kinder kleinere Aufgaben im Familienalltag übernehmen. Auch sehr kleine Kinder werden frühzeitig, z.B. im Rahmen der Versorgung und Pflege aktiv in die Prozesse integriert bis sie Selbstständigkeit darin gelernt haben.

Die Erzieherin ist Mitglied im Hundeverein und regelmäßig auf dem Hundeplatz, um zu trainieren. Der Hundesport gehört für die Familie zum Alltag, und auch die Erziehungsstellenkinder werden hier mit einbezogen. Im Umgang mit den Tieren können sie Verantwortungsübernahme z.B. im Rahmen der Versorgung übernehmen, aber auch Sensibilität dafür entwickeln, welche besonderen Bedürfnisse die Tiere haben. Die   Hunde sind aber vor allem gute Tröster und Kuschelpartner. Sie haben eine beruhigende Wirkung und können ein Sicherheitsgefühl als "Aufpasser" vermitteln. Auch können die Hunde die Kinder in ihrer Selbstwirksamkeit und stärken ihr Verantwortungsgefühl stärken. Die Kinder können sich jedoch auch fallen lassen und anschmiegen, wenn sie sich einsam fühlen oder traurig sind. Ihnen können sie anvertrauen, was sie sonst niemandem sagen wollen.

In dieser Erziehungsstelle können zwei Kinder leben.


Kontakt und Information

Frauke Hallwaß
Koordinatorin Erziehungs­stellen

Tel.: 0170 33 46 94 0 f.hallwass@lobetal.de

Jeannette Preiss
Koordinatorin Erziehungs­stellen

Tel.: 0160 99 24 57 01 j.preiss@lobetal.de

Hans Klusch
Therapeutische Begleitung für Erziehungs­stellen