So wird man Erziehungsstelle


Als innewohnende Erzieherin bzw. innewohnender Erzieher in einer Erziehungsstelle tätig zu sein, ist eine besondere Form der Berufstätigkeit. Aus diesem Grund unterscheidet sich auch das Bewerbungsverfahren deutlich von dem, was man sonst so gewohnt sind.

Wir prüfen im Vorfeld sehr genau, wer aus unserer Sicht als Erziehungsstellenfachkraft geeignet ist. Das intensive Verfahren ist nicht nur für uns und die Kinder/Jugendlichen wichtig, sondern auch für die BewerberInnen und vor allem für ihre/seine Familien. Denn junge Menschen in sein Zuhause, seine Familie aufzunehmen wirkt sich auf die gesamte Familie und auch das Umfeld aus. Deshalb führen wir intensive Gespräche sowohl mit den BewerberInnen, als auch mindestens ein Gespräch mit deren/dessen Partner/innen sowie den eigenen Kindern (sofern diese im Haushalt leben).

Meistens erfolgt zunächst eine erste Anfrage telefonisch oder per E-Mail , bei der wir die Rahmenbedingungen kurz erklären. Anschließend findet ein erstes Informationsgespräch statt und wir händigen einen Fragebogen aus. Sobald dieser bei uns ausgefüllt eintrifft und die vollständigen Bewerbungsunterlagen vorliegen, beginnt der eigentliche Bewerbungsprozess. Dieser dauert in der Regel zwei bis drei Monate und es finden in dieser Zeit etwa fünf Gespräche statt.

Am Ende entsteht ein individuelles Profil, das wir gemeinsam mit den BewerberInnen entwickeln. Es folgt nun die Beantragung der Betriebserlaubnis für die Erziehungsstelle und die anschließende Anstellung als Erzieherin bzw. Erzieher bei der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal.

Kontakt und Information

Frauke Hallwaß
Koordinatorin Erziehungs­stellen

Tel.: 0170 33 46 94 0 f.hallwass@lobetal.de

Jeannette Preiss
Koordinatorin Erziehungs­stellen

Tel.: 0160 99 24 57 01 j.preiss@lobetal.de

Hans Klusch
Therapeutische Begleitung für Erziehungs­stellen