Verweigerung und Widerstand als Motivator nutzen

Termin: 25.09.2017

Die Beachtung von Widerständen und Verweigerungen hat in jeder Pflege-, Förder- und Beratungssituation hohe Priorität. So sind Widerstände immer ein Zeichen von großer Energie, die jedoch in eine andere als die gewünschte bzw. erforderliche Richtung geht.

Jede Veränderung von Gewohnheiten ruft Abwehr hervor. Das Klären von Motivationen, die Beachtung der aktuellen Bedürfnisse, die Aufarbeitung von Störungen - all das kann lösen, öffnen und Energien wieder in einen konstruktiven Fluss bringen. Jemanden zu motivieren, etwas zu tun oder zu lassen, was primär nicht seinem Bedürfnis entspricht und ihm darüber hinaus die Fähigkeit zur Einsicht in die Notwendigkeit fehlt, ist eine hohe Anforderung.

In dieser Fortbildung lernen die Teilnehmenden verschiedene methodische Interventions- und Reaktionsweisen auf Widerstände kennen. Sie beschäftigen sich praxisnah damit, wie Veränderungen erfolgreich umgesetzt werden, indem Widerstände frühzeitig zu identifizieren sind, um diesen konstruktiv begegnen zu können. Ziel ist es, handlungsfähig zu bleiben, den Kontakt zum Gesprächspartner aktiv zu gestalten, um somit jede Unterstützungs- und Beratungsleistung verbessern können.

Inhalte:

  • Ursache und Wirkung von Verweigerung und Widerstand
  • Identifizieren individueller Widerstandsmuster
  • Widerstände umlenken
  • Training von motivierende Kommunikationsstrategien
  • Praktische Beispiele

Teilnehmerbeitrag

80,00 €

Termine

25.09.2017

Zeit 08:00 Uhr bis 15:00 Uhr

 

Kontakt und Information

Dr. phil. Johannes Plümpe
Leiter Diakonisches Bildungszentrum Lobetal

Tel.: 03338-66-251
Fax: 03338-66-261

Bonhoefferweg 1
16321 Bernau OT Lobetal