Motivierende Gesprächsführung bei Menschen mit Demenz

10. Juli 2017

In der Begleitung von Menschen mit demenziellen Erkrankungen stehen Veränderungsansprüche und die Verwirklichung von Lebensvorstellungen im Rentenalter oftmals im Widerspruch zueinander.

Eine zentrale Aufgabe der motivierenden Gesprächsführung ist es, die Zwiespältigkeit im Menschen als normal zu akzeptieren und konfrontative Gesprächsstrategien zu vermeiden. Der Grund ist, dass Konfrontationen häufig zur Eskalation führen und Beziehungsabbrüche eine Folge davon sein können. Um im Gespräch aber unterstützen, helfen und motivieren zu können, bedarf es hoher interkommunikativer Kompetenzen.

In der Veranstaltung wird auf die Herausforderung in der motivierenden Gesprächsführung eingegangen. Es wird eine Methode der personenzentrierten Gesprächsführung vorgestellt, deren zentrales Merkmal der Verzicht auf konfrontative Fragen ist.

Anhand von Fallbeispielen aus der Praxis der Teilnehmenden können typische Gespräche simuliert und gemeinsam neue Lösungswege erarbeitet werden. In Rollenspielen und Übungen wird die nichtkonfrontative Gesprächsführung geübt.

Inhalte:

  • Prozesse der Selbst- und Fremdwahrnehmung
  • Erkennen von ambivalenten Einstellungen und Diskrepanzen
  • Wechselwirkungen des eigenen Verhaltens mit dem der Anderen
  • Aufbau von Motivation und Stärkung der Selbstverbindlichkeit
  • Umgang mit Widerständen

Zielgruppe

Mitarbeitende in der Altenpflege

Dozent/in

Nicole Casper, Physiotherapeutin HPG

Ort

Diakonisches Bildungszentrum Lobetal

Verbindliche Kosten

80,00 € inkl. Material und Tagungsgetränken 

Termine

10. Juli 2017

8:00 Uhr bis 15:00 Uhr

 

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Kontakt und Information

Dr. phil. Johannes Plümpe
Leiter Diakonisches Bildungszentrum Lobetal

Tel.: 03338-66-251
Fax: 03338-66-261

Bonhoefferweg 1
16321 Bernau OT Lobetal