Umgang mit psychischen Erkrankungen bei Menschen mit einer geistigen Behinderung

13. bis 14. Februar 2017

Menschen mit einer geistigen Behinderung weisen auf Grund eines vielfältigen Bedingungsgeflechts ein höheres Risiko dafür auf, psychisch zu erkranken.

Häufig können die betroffenen Menschen die Veränderung nicht adäquat sprachlich beschreiben und sind auf das Einfühlungsvermögen und die Fachkompetenz ihrer HelferInnen angewiesen, damit die Erkrankung auch als solche erkannt und behandelt werden kann.

Für die Betreuungspersonen erweist sich die Begleitung von Menschen mit einer solchen so genannten Doppeldiagnose als besondere Herausforderung, da sowohl die behinderungsspezifischen als auch die Aspekte der psychischen Erkrankung in der Hilfeplanung und im alltäglichen Kontakt berücksichtigt werden müssen.

Die Fortbildung informiert praxisbezogen über Ursachen, Erscheinungsformen, Diagnostik und Therapiemöglichkeiten psychischer Erkrankungen im Zusammenhang mit dem Vorhandensein einer geistigen Behinderung. Anhand von Fallbeispielen werden Handlungsmöglichkeiten in der pädagogischen Begleitung thematisiert.

Inhalte:

  • Häufige psychische Krankheitsbilder
  • Diagnostik und Symptome verschiedener psychischer Erkrankungen
  • Nähe- und Distanzregulation
  • Entwicklung von Handlungsmöglichkeiten im pädagogischen Setting

Zielgruppe

Mitarbeitende in der Eingliederungshilfe

Dozent/in

Candy Boldt-Händel, B. Sc. Gesundheits- und Pflegemanagement, Heilerziehungspflege;

Nicole Casper, Psychotherapeutin HPG

Ort

Diakonisches Bildungszentrum Lobetal

Verbindliche Kosten

160,00 € inkl. Material und Tagungsgetränken 

Termine

13. bis 14. Februar 2017

8:00 Uhr bis 15:00 Uhr

 

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Kontakt und Information

Ute Schröder
Leiterin Agentur Fort- und Weiterbildung

Tel.: 03338-66-409
Fax: 03338-66-261

Bonhoefferweg 1

16321 Bernau OT Lobetal