Anders gesund – Return to Work nach einer psychischen Krise

13. Februar 2017

Der Anteil psychischer Erkrankungen an Fehltagen hat sich seit 2000 fast verdoppelt. Depressionen sind die häufigste Krankheitsursache. Obwohl diese Entwicklung in vielen Unternehmen wahrgenommen wird, fehlt es dennoch an guten betrieblichen Ansätzen zur Wiedereingliederung.

Der Grund ist, dass Modelle eines Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM) derzeit hauptsächlich formale Verfahren und Handlungsansätze beinhalten, jedoch das Verständnis des BEM als Verständigungs- und Abstimmungsprozess vernachlässigen.

Ein neuer Weg für ein am Mitarbeitenden orientiertes Eingliederungsmanagement wurde im Rahmen der Studie „Kommunikatives Handeln im BEM“ der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin entwickelt.

Wie dieser gelingt, wird anhand eines Vier-Phasen-Modells aufgezeigt und im Workshop praxisnah verdeutlicht:

  • Return-to-Work als multidimensionaler Prozess
  • Verständigungs- und prozessorientiertes Handeln im Return-to-Work-Prozess
  • Das Vier-Phasen-Modell

Zielgruppe

Mitarbeitende in sozialen Einrichtungen

Dozent/in

Ralf Stegmann, Dipl.-Soziologe
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

Ort

Diakonisches Bildungszentrum Lobetal

Verbindliche Kosten

80,00 € inkl. Material und Tagungsgetränken 

Termine

13. Februar 2017

8:00 Uhr bis 15:00 Uhr

 

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Kontakt und Information

Ute Schröder
Leiterin Agentur Fort- und Weiterbildung

Tel.: 03338-66-409
Fax: 03338-66-261

Bonhoefferweg 1

16321 Bernau OT Lobetal