Sexualität und (geistige) Behinderung

19. September 2016

Noch immer ein Tabu! Die Leidtragenden sind jedoch nicht die BetreuerInnen und Eltern, es sind die Menschen mit Behinderung. In den Medien wird viel über Sexualität geredet – in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung kaum, vor allen nicht, wenn es um Menschen mit einer geistigen Behinderung geht.

In der Fortbildung „Sexualität und (geistige) Behinderung“ wollen wir genau darüber reden. Wie kann ich als BetreuerIn auf meine BewohnerInnen bzw. KlientInnen bei Fragen zur Sexualität reagieren? Darf ich darauf reagieren? Wie gehe ich mit Angehörigen und Eltern um? Was löst diese Thematik in mir selbst aus? Wie kann ich mit Menschen mit einer geistigen Behinderung umgehen – leichte Sprache? Wo kann ich mir Hilfe holen? Ab wann spreche ich von sexueller Übergriffigkeit? Was ist sexuelle Vielfalt – wie umgehen mit Homosexualität – wie umgehen mit Kinder- und Ehewunsch?

Alle diese Fragen stellen sich bei dieser Thematik. In der Fortbildung soll ein Überblick geschaffen werden, welche Hilfen es gibt, wie mit der eigenen Scham umgegangen werden kann und wie Menschen mit (geistiger) Behinderung begleitet werden können.

Inhalte:

  • Sexualität ist kein Tabu in der Behindertenhilfe
  • Verhütung – Prävention – AIDS und andere übertragbare Geschlechtskrankheiten
  • Sexuelle Übergriffe / Sexuelle Belästigung
  • Sexuelle Vielfalt

Zielgruppe

Mitarbeitende in der Eingliederungshilfe

Dozent/in

Candy Boldt-Händel, B. Sc. Gesundheits- und Pflegemanager, Heilerziehungspflegerin

Ort

Diakonisches Bildungszentrum Lobetal

Verbindliche Kosten

80,00 € inkl. Material und Tagungsgetränken 

Termine

19. September 2016

8:00 Uhr bis 15:00 Uhr

 

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Kontakt und Information

Dr. phil. Johannes Plümpe
Leiter Diakonisches Bildungszentrum Lobetal

Tel.: 03338-66-251
Fax: 03338-66-261

Bonhoefferweg 1
16321 Bernau OT Lobetal