Verweigerung und Widerstand als Motivator nutzen

01. Juli 2016

Die Beachtung von Widerständen und Verweigerungen hat in jeder heilpädagogischen Förder- und Beratungssituation hohe Priorität. So sind Widerstände immer ein Zeichen von großer Energie, die jedoch in eine andere als die gewünschte Richtung geht. Jede Veränderung von Gewohnheiten ruft Abwehr hervor. Das Klären von Motivationen, die Beachtung der aktuellen Bedürfnisse, die Aufarbeitung von Störungen - all das kann lösen, öffnen und Energien wieder in einen konstruktiven Fluss bringen. Jemanden zu motivieren, etwas zu tun oder zu lassen, was primär nicht seinem Bedürfnis entspricht und ihm darüber hinaus die Fähigkeit zur Einsicht in die Notwendigkeit fehlt, ist eine hohe Anforderung.

In dieser Fortbildung lernen die Teilnehmenden verschiedene methodische Interventions- und Reaktionsweisen auf Widerstände kennen. Sie beschäftigen sich praxisnah damit, wie Veränderungen erfolgreich umgesetzt werden, indem Widerstände frühzeitig zu identifizieren sind, um diesen konstruktiv begegnen zu können. Ziel ist es, handlungsfähig zu bleiben, den Kontakt zum Gesprächspartner aktiv zu gestalten und somit Unterstützungs- und Beratungsleistungen verbessern zu können.

Inhalte:

  • Ursache und Wirkung von Verweigerung und Widerstand

  • Identifizieren individueller Widerstandsmuster

  • Widerstände umlenken

  • Training von motivierenden Kommunikationsstrategien

  • Praktische Beispiele

Zielgruppe

Mitarbeitende aus Einrichtungen der Altenhilfe und der Eingliederungshilfe

Dozentin

Nicole Casper, Psychotherapeutin HPG

Ort

Diakonisches Bildungszentrum Lobetal

Verbindliche Kosten

80,00 €, inkl. Tagungsgetränke

Termine

01. Juli 2016

8:00 Uhr bis 15:00 Uhr

 

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Kontakt und Information

Ute Schröder
Leiterin Agentur Fort- und Weiterbildung

Tel.: 03338-66-409
Fax: 03338-66-261

Bonhoefferweg 1

16321 Bernau OT Lobetal